Allgemeine Berichte | 05.12.2025

Festliche Weihnachtsfeier im „Schöppchen“

Begegnungsstätte bietet Menschen in Not einen Moment der Ruhe

Die Freude über die Soenden war groß. Foto: privat

Neuwied. Am 3. Dezember 2025 öffnete das „Schöppchen“, die Begegnungsstätte für Menschen in Not in Neuwied, ausnahmsweise bereits am Nachmittag seine Türen, um gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern eine besondere Weihnachtsfeier zu begehen. Die Ehrenamtlichen hatten den Raum liebevoll geschmückt, eine wärmende Suppe vorbereitet und für einen weihnachtlichen Nachtisch gesorgt. Ein besonderer Höhepunkt war die Unterstützung durch Pino, der in den vergangenen zwei Jahren die Weihnachtsfeier in seinem Restaurant ausrichtete. In diesem Jahr brachte er gemeinsam mit dem Organisationsteam und den Spendern um Christoph Menzenbach frisch zubereitete Pizza direkt ins „Schöppchen“ und überreichte sie persönlich an die Gäste.

Die Veranstaltung bot wohnungs- und obdachlosen Menschen eine willkommene Auszeit vom herausfordernden Alltag. „Dank der Spenden von Herrn Patrick Simmer und Dr. Christoph Schossig, beide Stadträte in Neuwied, können wir unseren Besuchern auch für die kommenden Festtage und die kalte Jahreszeit Tüten zusammenstellen, die ihnen zeigen, dass sie nicht vergessen sind“, erklärte Frau Proft vom Caritasverband Neuwied.

Weitere finanzielle Unterstützung kam von der GSG-Neuwied und der Firma Dyckerhoff. Diese Mittel ermöglichen es der Einrichtung, Menschen in Not je nach individueller Lebenslage gezielt zu helfen – sei es durch die Übernahme von Medikamentenzuzahlungen, die Beschaffung warmer Kleidung oder die Sicherstellung regelmäßiger warmer Mahlzeiten. „Ein ganz herzlicher Dank geht an alle Beteiligten“, betonte Frau Proft.

Die Versorgung mit Mahlzeiten und die persönliche Zuwendung bleiben weiterhin Aufgabe eines engagierten Teams von Ehrenamtlichen. Um diese wichtige Arbeit auch künftig fortführen zu können, ist das „Schöppchen“ nach wie vor auf Spenden und ehrenamtliche Unterstützung angewiesen.

Die Freude über die Soenden war groß. Foto: privat

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