Waldorfkindergarten Silberquell in Mendig feiert Michaeli
Beginn der Michaelizeit
Michaelifest am 29. September
Mendig. Den Wandel der Jahreszeiten kann man in den vergangenen Tagen besonders spüren. Die Veränderungen in der Natur, die uns sichtbar und fühlbar werden, Samen und Früchte, die uns die Erde schenkt; das abnehmende Tageslicht und die Zunahme der Dunkelheit. Wir wappnen uns für diese Zeit. Traditionell wird dies im Waldorfkindergarten mit dem Feiern des Michaelifestes am 29. September eingeläutet.
Der Drache, der die inneren wie äußeren dunklen Mächte symbolisiert und den Ritter Georg mit seinem Schwert besiegt hat, müssen auch wir Jahr für Jahr bekämpfen. Mit Mut und Selbstvertrauen bestehen die Kinder im Kindergarten eine entsprechende Mutprobe. Sie tragen ihre selbstgebastelten goldenen Kronen und befreien mit ihren Schwertern die Prinzessin. Dazu müssen sie zunächst den Weg durch einen dunklen Tunnel meistern. Die Kinder lernen, dass auch sie selber Stärke und Mut besitzen, indem sie sich ihren Ängsten stellen und sie überwinden. Die Farbenpracht des Herbstes wird durch eine reichhaltige, mit den Früchten der Erde gedeckten Festtafel widergespiegelt. Das gemeinsame Festmahl, bei dem auch das Drachenblut, rote Säfte, getrunken wird, ist ein besonders andächtiger Moment an diesem Tag. Zusammen mit St. Martin und Nikolaus, ist Michaeli eines der drei Feste, die uns auf Weihnachten hinführen. Hierbei steht Michaeli für den Mut, Martin für das Mitgefühl und Nikolaus für das Gewissen. Diese Werte erfahren die Kinder im Silberquell durch ihr tägliches Miteinander und geben sie an andere weiter. Das Feiern der Feste versinnbildlicht die Wichtigkeit dieser Werte und das Miteinander in der Gemeinschaft.
Pressemitteilung
Waldorfkindergarten Silberquell
