Allgemeine Berichte | 01.06.2021

Parents for Future schlagen eine gemeinsame Plattform vor

Bei Klimaneutralität bis 2035 für Wachtberg die Bürger mit einbeziehen

Über 8 Mio Euro mussten für einen 600 m langen, unterirdischen Entlastungskanal und ein gigantisches Verteilerbauwerk ausgegeben werden. Fotos: privat

Wachtberg. Der Klimawandel ist real. Das kann man in der weltweiten Temperaturentwicklung der letzten Jahre, aber auch ganz wirklichkeitsnah zum Beispiel in den Wachtberger Wäldern und der Trockenheit der Böden sehen. Vielen sind auch noch die letzten Unwetter mit den Starkregenereignissen in vielen Ortschaften Wachtbergs in Erinnerung.

Deswegen begrüßt Parents for Future den Beschluss des Gemeinderates, Wachtberg bis zum Jahr 2035 klimaneutral auszurichten. Dieser Beschluss geht auf Bürgeranträge der Wachtberger Parents for Future zurück, die schon im letzten Jahr (sogar schon in der letzten Ratsperiode) eingebracht wurden. Der Klimawandel betrifft alle und hat unbestritten Auswirkungen auf die nachfolgenden Generationen. Aber man kann etwas tun und mithelfen, das Pariser Klimaziel von 1,5 ° globaler Erderwärmung einzuhalten.

Auch wenn Wachtberg nicht „der Nabel der Welt“ sein mag, ist es doch die Verantwortung jedes einzelnen, das zu tun, wozu man in der Lage ist.

Parents for Future meint, dass diese Botschaft inzwischen überall ernsthaft angekommen ist. In vielen Städten und Gemeinde wird dieses Ziel der Klimaneutralität ebenfalls (und zwar schon seit längerem) intensiv und konsequent verfolgt.

Ergänzend zum Gemeinderat, der Verwaltung und anderen Entscheidungsträgern in Wachtberg möchte Parents for Future – gerne auch mit anderen - die zivilgesellschaftliche Seite aktiv und auf Dauer in die Diskussion einbringen. Mit Ideen, Vorschlägen und Anregungen soll der Prozess aktiv begleitet werden.

In einem Kommunikationsnetzwerk können Ergebnisse diskutiert und mit den Bürgern rückgekoppelt werden. Es können Meilensteine definiert und deren Erreichen gecheckt werden, wozu eine übergreifende Plattform, wie sie mit einer Klima-TaskForce Wachtberg 2035 aufzubauen wäre, aus Sicht von Parents for Future die optimale Lösung darstellen würde.

In diesem Sinne wurden bereits Anfang Mai alle Ratsfraktionen angeschrieben und die Zusammenarbeit mit den Bürger:innen und der Bewegung unter dem Stichwort einer Klima-TaskForce angeboten. Die Antworten dazu stehen allerdings teilweise noch aus.

Was in zahlreichen Städten schon seit Jahren erfolgreich umgesetzt wird, muss endlich auch in Wachtberg (fast 1 Jahr nach der Kommunalwahl 2020) begonnen werden.

Wer sich hierfür interessiert und dabei mitwirken möchte, kann sich gerne unter der E-Mail info@fridays-wachtberg.de melden.

Parents for Future, Wachtberg, sind ein freier Zusammenschluss von Eltern, Großeltern und Singles mit oder ohne Kinder mit einer offenen Struktur und politisch neutral. Die Homepage ist unter Parents-Wachtberg.de zu erreichen.

Parents for Future weiß, dass sehr viele Wachtberger Bürger:innen sich jetzt schon vielfältig bemühen, naturnah, umweltbewusst und nachhaltig zu leben. Doch gemeinsam bekommt dieses Umdenken eine weitaus mächtigere Dimension.

Parents for Future freut sich deswegen, wenn viele den Weg zu ihnen finden und möglichst viele Aspekte für ein zukünftiges, weitgehend klimaneutrales Wachtberg eingebracht werden können. Gemeinsam können wir mehr erreichen. Die Kompetenzen des Gemeinderates sollen dabei nicht eingeschränkt werden.

Pressemitteilung

Wachtberg-for-Future.de

Starkregenereignisse häufen sich in den letzten Jahren auffällig; sie dürften Zeichen des Klimawandels sein. Hier der Mehlemer Bach in Mehlem, der mit den die Unwetterfluten aus Wachtberg noch bis vor kurzem zu extremen Überschwemmungen führte.

Starkregenereignisse häufen sich in den letzten Jahren auffällig; sie dürften Zeichen des Klimawandels sein. Hier der Mehlemer Bach in Mehlem, der mit den die Unwetterfluten aus Wachtberg noch bis vor kurzem zu extremen Überschwemmungen führte.

Über 8 Mio Euro mussten für einen 600 m langen, unterirdischen Entlastungskanal und ein gigantisches Verteilerbauwerk ausgegeben werden. Fotos: privat

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