Allgemeine Berichte | 31.03.2021

Mit dem Rad entdecken

Bei uns radelt es sich ausgezeichnet!

Markierungen entlang der Apfelroute erinnern angegenseitige Rücksichtnahme. Fotos: CEW

Meckenheim. Mit Stolz blickt Meckenheim in diesem Jahr auf sein Ergebnis beim überregionalen Fahrradklimatest. Erneut belegte die Apfelstadt unter den Städten mit Einwohnerzahlen zwischen 20.000 und 50.000 Einwohnern erste Plätze im bundesweiten und landesweiten Vergleich. Weil die Stadt in den 60er und 70er Jahren stark wuchs, nutzten die Stadtplaner seinerzeit die Möglichkeit, den Fuß- und Radverkehr gezielt zu gestalten. So bieten viele Strecken praktische Alltagswege für die Bewohner und die Touristen genießen traumhafte Fahrradstrecken. Quer durch die Felder führen Wege vorbei an landschaftsprägenden Plantagen und Baumschulen bis zur Glasstadt Rheinbach. Auf dem Weg dorthin bieten ortsansässige Obstbauern oft besondere Aktionen oder Verkaufsstände mit regionalen Erzeugnissen zum Mitnehmen.

Dem Pfad römischer und aktueller Kultur auf dem Rad folgend vereinen sich in Rheinbach die Spuren römischer Wasserleitungen und die hohe Kunst der Glasgestaltung in einem Gebäudeensemble am Himmeroder Hof. Trotz Pandemie genießen Besucher hier die Möglichkeit, sich das Gebäude in jedem Fall von außen anzusehen. Auch das Museum empfängt seine Besucher in jedem Fall, denn wenn Corona einen körperlichen Besuch des Museums nicht zulässt, kann man virtuell auf der Homepage des Glasmuseums unter www.glasmuseum-rheinbach.de eintreten. Der historische Himmeroder Hof bildet in besonderer Weise ein kulturelles Zentrum. Hier hat nicht nur das Glasmuseum seinen Platz, auch das Naturpark-Zentrum informiert hier über bezaubernde örtliche Besonderheiten und das Römerkanal-Informationszentrum zeigt die Spuren unserer Vorfahren im historischen Stadtkern.

Wer seinen Schwerpunkt lieber auf den Naturgenuss legen möchte, findet dazu auf den verschiedenen Schleifen der Apfelroute oder auf den vom ADFC Wachtberg ausgearbeiteten Routen reichlich Gelegenheit. Anspruchsvolle hügelige Strecken reizen sportliche Fahrer vielfach in Wachtberg, dem Drachenfelser Ländchen. Familienfreundliche, in der Hauptsache ebene Schleifen mit Ruhe- und Informationspunkten entlang der Fahrradwege zeigen die Pläne zur Apfelroute in Wachtberg, Rheinbach und Meckenheim.

Freunde der virtuellen Welt finden die Karten zu den Traumstrecken unter www.apfelroute.nrw. Wer sich vom GPS leiten lassen möchte, lädt sich auf der gleichen Seite den entsprechenden Track auf sein digitales Endgerät. Auch ohne die Orientierung an einer gedruckten Karte oder einer elektronischen Routenführung können Radler die Strecke in vollen Zügen genießen. Entsprechende Apfelrouten-Symbole weisen den Weg beispielsweise vom Meckenheimer oder Rheinbacher Bahnhof aus startend. Ein schöner Startpunkt ist auch das Herrenhaus der Burg Altendorf in der Burgstraße 5 in Meckenheim der Dorfplatz in Wachtberg-Adendorf, an dem man auch Parkplätze vorfindet.

Bei uns radelt es sich ausgezeichnet!

Idyllisch liegt die Landschaft zu Füßen.

Idyllisch liegt die Landschaft zu Füßen. Foto: Petra Reuter

Schilder weisen Radfahrern hier auchohne GPS oder Karte den Weg.

Schilder weisen Radfahrern hier auch
ohne GPS oder Karte den Weg. Foto: Petra Reuter

Ein rosanes Blütenmeer verzaubertjährlich im Frühjahr die Passanten.

Ein rosanes Blütenmeer verzaubert
jährlich im Frühjahr die Passanten.

Gut geschützt gegen Schädlinge: Die Plantagen tragenhoffentlich auch dieses Jahr reiche Frucht.

Gut geschützt gegen Schädlinge: Die Plantagen tragen
hoffentlich auch dieses Jahr reiche Frucht.

Radfahrer finden in der Region gute Radwegeund schöne Pausenplätze.

Radfahrer finden in der Region gute Radwege
und schöne Pausenplätze. Foto: Petra Reuter

Markierungen entlang der Apfelroute erinnern an
gegenseitige Rücksichtnahme. Fotos: CEW Foto: Petra Reuter

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