Allgemeine Berichte | 29.08.2018

Der Verein Move-Jugend bewegt e.V. auf nautischer Tour auf dem IJsselmeer

Beim Segeln mussten alle ordentlich mit anfassen

An Bord der 120 Jahre alten Zeven Wouden hatten alleTeilnehmer viel Spaß und konnten sich auch schon mal in die Sonne legen. Fotos: privat

Wachtberg-Holzem. Zum ersten Mal in seiner Geschichte ging der Verein Move-Jugend bewegt e.V. in diesem Jahr mit einer Gruppe Jugendlicher auf dem IJsselmeer segeln – und eins steht fest, es war nicht das letzte Mal.

Ende des letzten Jahres wurde die Idee an das Team herangetragen, auf dem IJsselmeer segeln zu gehen. Gesagt – getan! So machte eine Gruppe Jugendlicher das IJsselmeer unsicher. An Bord der Zeven Wouden- einem fast 120 Jahre altem Zweimast-Klipper- startete der Segeltörn von Lemmer über Enkhuizen nach Medenmblik und vor dort nach Workum- und wieder zurück nach Lemmer.

Dabei hatten sie so viel Glück mit dem Wetter, dass viele unterschiedliche Wetterlagen miterlebt werden konnten. Während an den ersten beiden Tagen strahlender Sonnenschein und kaum Wind, bei Temperaturen über 30 Grad, dazu einluden sich in die Sonne zu legen und im Meer schwimmen zu gehen, konnte dafür aber nur eine Maximalgeschwindigkeit von zwei Knoten erreicht werden. Am dritten Tag änderte sich das Wetter und die Gruppe konnte mal richtig Segeln, bei Windstärke 5 wurde das Meer etwas rauer. Das erste Mal seit Ende Mai wurde eine solche Windgeschwindigkeit wieder erreicht – bei dieser macht das Segeln viel Spaß und man kann auch mal eine längere Strecke zurücklegen, dafür wurde der Seegang stärker und der ein oder andere etwas Seekrank. Am letzten Tag setzte sich dieses Wetter fort, jedoch kam noch Regen dazu. Auch diese Erfahrung haben wir gerne mitgenommen, auch wenn die Meisten bis auf die Knochen nass geworden sind.

Beim Segeln mussten alle ordentlich mit anfassen: Segel setzen! – Klar machen zur Wende!- Klüverbaum geht hoch!- Großschild nachlassen! – Schwert hoch! - um nur einige Aufgaben zu nennen, die uns Skipper und Maat zugerufen haben. Nach ein bisschen Übung konnten wir diese Aufträge auch zur Zufriedenheit der Beiden ausfüllen.

Der Spaß der Gruppe nicht zu kurz

Aber auch über das Segeln hinaus kam der Spaß der Gruppe nicht zu kurz: Beim gemeinsamen Kochen, Einkaufstouren, Kartenspielen, Wasserballspielen oder den gemeinsamen gemütlichen Abenden blieb meist kein Auge trocken. Das Zusammenleben auf engstem Raum hat zusätzlich dazu beigetragen, dass die Gruppe zusammengewachsen ist.

Fazit der Gruppe: Das machen wir auf jeden Fall noch mal, gerne länger und das Schiff kann auch noch etwas größer werden! – Was davon umgesetzt werden kann und wann es einen nächsten Segeltörn geben wird, ist noch unklar. Wer den Termin nicht verpassen möchte, kann sich auf der Homepage (www.move-wachtberg.de) für unseren Newsletter anmelden.

Eine solche Aktion, in dem Rahmen wie der Verein sie umgesetzt haben ist nur möglich, wenn jemand bereit ist, das Ganze zu organisieren und auch als Betreuer mitzufahren und die Verantwortung dafür zu übernehmen. Daher galt den Betreuern Anna Hüllen, Vanessa Langen, Tim Ramershoven und Markus Blumr großer Dank. Darüber hinaus galt der Dank auch den Sponsoren, ohne die der Segeltörn nicht möglich gewesen wäre.

Beim Segeln mussten alle ordentlich mit anfassen

An Bord der 120 Jahre alten Zeven Wouden hatten alle Teilnehmer viel Spaß und konnten sich auch schon mal in die Sonne legen. Fotos: privat

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