Schatzkammer Oberwinter e.V. lädt ein
„Bekämpfung der Fluchtursachen “
Diskussionsabend am 21. Mai
Remagen-Oberwinter. Zu einem Abend am 21. Mai um 19:30 Uhr in der Schatzkammer Oberwinter mit Wilfried Neusel, ehemals Leiter der Ökumene-Abteilung der evangelischen Kirche im Rheinland und Referatsleiter im evangelischen Entwicklungsdienst sind Interessierte eingeladen.
Nach dem Fall der Mauer wurde allerorten von einer Friedensdividende gesprochen. Der Sieg der „freien“ Marktwirtschaft wurde als Garant der Demokratie und der Wahrung der Menschenrechte gepriesen. 1992 fand eine von der UNO einberufene Weltkonferenz für Umwelt und Entwicklung statt, die große Hoffnung weckte. 1993 bestätigte die UNO auf ihrer Vollversammlung eine Charta von 1986, in der „Entwicklung“ in den Rang der Menschenrechts-Deklarationen erhoben wurde. Zugleich mehrte sich in Kirchen, Nichtregierungsorganisationen und Fachkreisen die Sorge, dass Europa zur Festung ausgebaut würde, nach innen als größtes Friedensprojekt der Geschichte gepriesen, nach außen wie eine Räuberbande organisiert.
Seit 2018 grassiert in den politischen Debatten und in den Medien der Slogan: „Bekämpfung der Fluchtursachen durch Entwicklungshilfe“. Damit soll vor allem den Rechtskonservativen der Wind aus den Segeln genommen werden. Wilfried Neusel fragt an diesem Abend in der Schatzkammer Oberwinter, was am Slogan dran ist. Was ist politische Lyrik? Was wird getan? Warum wird Migration und Flucht in einen Topf geworfen? Welche Rolle spielt die europäische Exportwirtschaft in der Entwicklungshilfe? Welche Rolle spielt China auf der Bühne der Entwicklungshilfe?
Die Veranstaltung findet im Begegnungszentrum Schatzkammer Oberwinter e.V., Hauptstraße 37 (nahe dem Bahnhof Oberwinter) am Dienstag, 21. Mai um 19:30 Uhr statt. Pressemitteilung
Schatzkammer Oberwinter e.V.
