Allgemeine Berichte | 12.01.2021

Dieblicher Wehr weiter tauglich

Belastungsübung mal anders

Während der jährlichen Belastungsübung für Atemschutzgeräteträger.Foto: privat

Dieblich. In Dieblich war reges Treiben in und um das Feuerwehrgerätehaus zu beobachten. Der ein oder andere außenstehende Beobachter fragte sich zurecht, was hier los sei. Vermehrt liefen Feuerwehrleute mit Atemschutzflasche und Masken durch den Ort. Der eine bepackt mit Zementsäcken, der andere mit großen Feuerlöschern - und das am helllichten Tag bei schönstem Spazierwetter. All diese eigenartigen Begegnungen und Beobachtungen hatten jedoch einen tieferen Sinn, denn die Feuerwehr Dieblich veranstaltete die jährliche Belastungsübung für Atemschutzgeräteträger.

Diese sind dazu verpflichtetet, in regelmäßigen Abständen ärztliche Untersuchungen sowie die sogenannte Belastungsübung durchzuführen, um ihre Tauglichkeit für Einsätze nachzuweisen. In der Regel findet diese Übung jedoch nicht im Ort statt, sondern auf einer speziell dafür angefertigten Übungsstrecke. Auf dieser werden die Feuerwehrmitglieder durch Leitersteigen, Laufen auf dem Laufband und Kriechen durch einen Hindernisparcours an die körperliche Belastungsgrenze geführt. In Coronazeiten war es nicht möglich, eine entsprechende Strecke für die Feuerwehren der VG Rhein-Mosel zu belegen. So war jede Wehr angehalten, sich eine eigens erstellte Übung mit bestimmten Voraussetzungen und körperlichen Belastungen auszudenken und durch die Wehrleitung genehmigen zu lassen. Für einige Kameraden eher Fluch als Segen, dennoch stellten sich die 15 Dieblicher Atemschutzgeräteträger diesem Pflichtteil. Es standen Treppensteigen, Kriechen durch die Fahrzeughalle, ein langer Berganstieg und das Tragen von Zementsäcken auf dem To-Do-Zettel. Alle Teilnehmer der Übung konnten diese Herausforderung meistern und somit ihre Tauglichkeit für den Einsatzdienst nachweisen. Besonders hervorzuheben ist hier die Leistung der Brüder Karl-Josef und Werner Sauer. Die beiden ältesten Geräteträger in der Dieblicher Wehr konnten dem ein oder anderen Jungen in Sachen Fitness noch etwas vormachen.

Leider wird dies vorerst die letzte Übung gewesen sein, da bedingt durch die aktuelle Lage nur zwingend notwendige Termine, wie diese Belastungsübung, stattfinden dürfen.

Während der jährlichen Belastungsübung für Atemschutzgeräteträger. Foto: privat

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