St. Martin in Linz
Benefizkonzert
Am Samstag, 4. September
Linz. Die beiden Chöre der Universität Köln haben sich im Sommersemester musikalisch mit dem Thema „Totentanz“ beschäftigt. Aufgrund der Corona-Bestimmungen fanden die Proben nur online statt. Erst in den letzten Wochen konnte wenigstens wieder der Kammerchor regulär proben.
Da es in der Kirche zu Bruchhausen eine „Totentanz“-Abbildung gibt, die einzige im Rheinland, planten die Verantwortlichen vom Collegium Musicum der Universität Köln vor Ort Film- und Videoaufnahmen zu machen. Leider erhielten sie vor ein paar Tagen die Nachricht, dass die Kirche ab Ende August renoviert wird und somit die Aufnahmen dort nicht gemacht werden können.
Da nach dem „Drehtag“ in Bruchhausen sowieso ein Benefizkonzert zugunsten der Hochwassergeschädigten an der Ahr in St. Martin geplant war, werden nun alle Aufnahmen in Linz gemacht: Freitag, 3. September, 10 – 15 Uhr und Samstag, 4. September, ab 10 Uhr. Um 18.30 Uhr findet dann das Konzert in der Linzer Martinskirche statt.
Als Partner des Kammerchores, der aus Studierenden und Ehemaligen besteht, wirken auch die Kölner Vokalsolisten, ein Profi-Ensemble, mit. Außerdem ist noch der Rezitator Andreas Durban dabei, der den „Tod“ im „Totentanz“ spricht.
Auf dem Programm stehen Leonhard Lechner „Deutsche Sprüche von Leben und Tod“, Johann Michael Bach „Unser Leben währet siebenzig Jahr“, Hugo Distler „Totentanz“ und die Uraufführung von Michael Ostrzyga „Ein Totentanz“, ein Auftragswerk der Kölner Vokalsolisten. Die Gesamtleitung hat Michael Ostrzyga, Musikdirektor der Universität Köln. Mit den Kölner Vokalsolisten verbindet ihn eine sehr lange künstlerische Zusammenarbeit. Die Veranstaltung wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von „Neustart Kultur“.
Da nur eine begrenzte Zuhörerzahl erlaubt ist, ist eine Anmeldung an folgende Mail-Adresse erforderlich: st.martin-kirche-linz-foerderverein@web.de
