Swisttaler Musikzüge sammelten für einen guten Zweck
Benefizkonzert brachte beachtliche Summe ein
Odendorf. Es war die grausigste Nacht, welche die Odendorfer Bevölkerung durchmachen musste. Riesige Flutwellen schossen durch den Ort und der Orbach trat über drei Meter aus seinem Bett und riss Häuser sowie Hab-und Gut der Menschen mit sich. Eine Katastrophe, wie sie die Odendorfer Bevölkerung noch nie erlebt hat. Ein Chaos aus Schutt, Geröll und unermesslichen Mengen von Unrat, die das Wasser mitgerissen hatte. In der darauffolgenden Zeit startete eine unermessliche Hilfsbereitschaft. Sowohl in Form von ehrenamtlichen Helfern, als auch materiell. Einer der Vereine in Odendorf, der auch unermüdlich seine Präsenz zeigte und dort mit anpackte, wo die Not am größten war, ist der Odendorfer Junggesellenverein (JGV) mit seinem Vorsitzenden Sebastian Fuhrmann. Zudem sammelte der Verein Spenden, die direkt an Betroffene der Flutkatastrophe verteilt wurden. Um den Einsatz und die Geschädigten finanziell zu unterstützen, hatte der Tambourcorps Loreley Odendorf zu einem Benefizkonzert auf den Zehnthof Platz eingeladen. Hierzu hatte der Vorstand des Odendorfer Tambourcorps „die Swistbajaasch“ von den Swisttaler Musikfreunden und den Spielmannszug Buschhoven eingeladen, die gemeinsam für die Bürger von Odendorf aufspielten. Und viele Bürger waren gekommen.
Beachtliche Summe gesammelt
Über zwei Stunden wurde ein Konzert der Spitzenklasse geboten. Durch Getränkeverkauf und Spenden konnten die Musiker die beachtliche Summe von 2300 Euro als Resultat verbuchen. Das Geld wurde in der letzten Woche an den Vorstand des Junggesellenvereins übergeben.
Der Vorsitzende des Odendorfer Tambourcorps Toni Schüller und sein Vorstand übergaben an den Vorsitzenden des Junggesellenvereins Sebastian Fuhrmann und seinem Stellvertreter Lars Aussem, symbolisch einen Scheck.
„Wir werden mit dem Geld den Spendentopf füllen, um auch weiter Spenden an betroffene Swisttaler zu übergeben. Wir danken dem Odendorfer Tambourcorps Loreley und seinem Vorstand im Namen aller Flutbetroffen für die tolle Idee. Das zeigt, dass wir in Swisttal zusammenstehen“, dankte Sebastian Fuhrmann den Musikern.
Direkt nach dem Ende der Evakuierung hatte der JGV Geld in die Hand genommen und in einem Baumarkt in Brühl notwenige Materialien gekauft und nach Odendorf gebracht. „Dies war nur durch die vielen Spenden möglich“, erklärt Fuhrmann.
Der Verein sammelt auch weiterhin Spenden. Spendenkonto: DE20370696270078081015, Raiffeisenbank Voreifel e.G.. Ruckfragen: Sebastian Fuhrmann, Tel.: 01732190811.
Alfred Eich
