Feierliche Übergabe eines Schecks über 20.000 Euro
Benefizveranstaltung noch erfolgreicher als ursprünglich geahnt
„Wir für uns“ will helfen, wo Hilfe gebraucht wird
Wachtberg-Berkum. Feierlich übergab die Aktionsgemeinschaft „Wir für hier“ der Gemeinde Wachtberg, vertreten durch die Bürgermeisterin Renate Offergeld und Stephan Zieger, einen Scheck über die stolze Summe von 20.000 Euro. Als das erste Posting Anfang Juni nach dem Unwetter durch die sozialen Medien ging, hätte niemand mit einem solch unfassbaren Erfolg gerechnet.
Klar war, dass alle, die bei dem Unwetter vom 4. Juni glimpflich davongekommen waren, helfen wollten. Was lag also näher, als es einfach zu tun?, dachten sich einige. So formierte sich mit der schier explodierenden Hilfsbereitschaft das Organisationsteam um das Paar Meedin. Als sich herauskristallisierte, dass es nicht nur ein kleiner Flohmarkt werden würde, packten so viele Hände mit an, dass es für das bald zehnköpfige Organisationsteam alle Hände voll zu tun gab. Genehmigungen mussten eingeholt werden, das Bühnenprogramm musste organisiert werden, Ansprechpartner für die Tatendurstigen mussten her. All das, die Werbung, die Organisation der Attraktionen und natürlich Aufbau, Abbau und die Betreuung der Helfer mussten bewerkstelligt werden. Viele sind sich einig: Die Aktion war so erfolgreich, weil sie eben nicht von offizieller Seite, sondern von privaten Händen initiiert wurde. Bürger packten für ihre Mitbürger an. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Renate Offergeld betonte bei der Scheckübergabe ebenfalls den privaten Charakter des Events. Es sei beachtlich, was Entschlossenheit und Tatkraft mancher Menschen außerhalb von öffentlichen Angeboten auf die Beine stellen könnten. Dies habe diese Aktion mehr als deutlich vor Augen geführt. Sogar Anrufe aus Berlin habe sie bekommen, berichtete die Bürgermeisterin. Alle Welt sprach von dem, was die Aktionsgemeinschaft „Wir für hier“ in Bewegung gesetzt hatte. Die Bürgermeisterin bedankte sich bei der Aktionsgemeinschaft und allen Helfern ausdrücklich im Namen der Betroffenen, die teilweise Hab und Gut verloren haben. Ungeahnte zwanzigtausend Euro sind insgesamt bei der Benefizveranstaltung und der Sammelaktion zusammengekommen. Angesichts der schrecklichen Ereignisse und der unglaublichen Zerstörung, die die historische Überschwemmung Wachtbergs nach sich gezogen hat, habe ganz Wachtberg zusammengestanden. Die Aktion habe es jedermann einfach gemacht, zu helfen. Jeder konnte etwas tun, alle konnten sich mit einbringen. Nicht nur das zehnköpfige Organisationsteam, sondern viele kleine Organisationen und viele private helfende Hände haben zu dem starken Ergebnis beigetragen. Bei der Benefizveranstaltung selbst waren rund 15.000 Euro für die Flutopfer zusammengekommen. Der Laienspielkreis Oberbachem spendete zusätzlich zweitausend Euro.
Auch in den fast achtzig aufgestellten Sammelschweinchen waren teilweise beachtliche Beträge zusammengekommen. In der Summe fand die Aktionsgemeinschaft in ihnen noch einmal fast zweitausend Euro.
Um ein rundes Ergebnis daraus zu machen, spendete die Volksbank Wachtberg den Restbetrag, der zu der runden Summe von zwanzigtausend Euro noch fehlte. Das Organisationsteam der Aktionsgemeinschaft„Wir für hier“ wünscht sich nun nur noch eines: Der Gesamtbetrag soll möglichst schnell den Betroffenen zugutekommen. Danach sehnen sich alle einfach nur nach Urlaub. Man muss sich vor Augen halten, dass die Aktiven, allen voran das Organisationsteam, die gesamte Arbeit neben ihrer normalen Berufstätigkeit bewältigt haben.
Zusammen mit den 20.000 Euro der Benefizveranstaltung sind insgesamt alleine an Spendengeldern 64.287,73 Euro von den Wachtbergern und anderen Helfenden aufgebracht worden. Der Rhein-Sieg-Kreis stellte unter der Voraussetzung, dass auch die Gemeinde Wachtberg sich mit weiteren 25.000 Euro als Flutopferhilfe beteiligt, ebenfalls 25.000 Euro Unterstützung in Aussicht. Somit kann mit stolzen 114.287,73 Euro den Unwetterbetroffenen eine echte Hilfe zugutekommen, die in vielen Fällen eben nicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein wird. So sind vom Nachmittag des ersten Samstags im Juni 2016 nicht nur die Schockbilder im Gedächtnis geblieben. Auch die Erinnerung an das, was Hilfsbereitschaft und persönliches Engagement eines jeden Einzelnen bewerkstelligen kann, wird noch lange in den Köpfen der Wachtberger gegenwärtig sein.
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