Allgemeine Berichte | 04.02.2023

Deutsche Bahn

Bequem und ohne Hürden zum Zug: Zwei Verkehrsstationen in Remagen jetzt barrierefrei

Investitionen von über 37 Millionen Euro - Zugänge und Aufzugsanlagen erneuert sowie Bahnsteige erhöht 

Bequem und ohne Hürden zum Zug: Zwei Verkehrsstationen in Remagen jetzt barrierefrei

Remagen. Die Modernisierung der Verkehrsstation Remagen ist abgeschlossen und folgt damit dem Beispiel von Oberwinter, Remagens zweitgrößter Station, die bereits im letzten Jahr fertig gestellt wurde. Über 37 Millionen Euro haben Bund, Land, Deutsche Bahn und die Stadt Remagen in die beiden Bahnstationen investiert.

 

Nach einer Bauzeit von viereinhalb Jahren können Reisende und Besucher:innen  somit nun auch an der Verkehrsstation Remagen in einem deutlich attraktiveren Bahnhofsumfeld und ohne bauliche Hürden zu ihrem Zug gelangen. Dafür wurden die beiden bestehenden Bahnsteige auf 76 Zentimeter erhöht. Mobilitätseingeschränkte Kund:innen, Fahrgäste mit Kinderwagen oder Fahrrädern sowie Reisende mit viel Gepäck können zudem durch die erneuerten Aufzugsanlagen und den barrierefreien Zugang zum Gleis 1 alle Bahnsteige bequem und komfortabel erreichen.

 

Zudem wartet die modernisierte Station Remagen jetzt mit modernen Sitzmöbeln, einem umweltfreundlichen LED-Beleuchtungssystem, erneuerten Treppen und einer modernisierten Personenunterführung auf. Gleichzeitig hat die DB das historische Dach am Bahnsteig 1 saniert und die zweite Bahnsteigüberdachung erneuert. Blinde und Sehbehinderte können sich dank der Lautsprecheranlage sowie des taktilen Wegeleitsystems im Bahnhof deutlich besser zurechtfinden. Und auch an die Mitarbeitenden vor Ort wurde gedacht: das Servicepersonal erhielt im Rahmen der Modernisierung eine neue Aufsichtskabine.

 

Bund und Deutsche Bahn finanzierten das Projekt mit rund 25 Millionen Euro. Weitere 12,7 Millionen Euro kamen bereits im letzten Jahr der zweitgrößten Remagener Station, dem Bahnhof Oberwinter, zugute. Auch hier wurden Bahnsteige angehoben, taktile Leitsysteme ergänzt und Rampen gebaut, sodass die Station   seitdem barrierefrei zugänglich ist. Zudem wurden die Bahnsteigüberdachungen durch moderne Wetterschutzhäuschen ersetzt, Beleuchtungsanlagen und Ausstattung erneuert sowie die Personenunterführung saniert. Rund 10 Millionen Euro der dafür investierten Gelder stammten vom Bund, 2 Millionen Euro steuerte das Land Rheinland-Pfalz und 700.000 Euro die Stadt Remagen bei.

 

Katrin Eder, Staatsministerin im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität, Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für die Länder Rheinland-Pfalz und Saarland, Achim Hallerbach, Verbandsvorsteher Zweckverband SPNV-Nord und Landrat Neuwied, Horst Gies, Erster Kreisabgeordneter des Kreises Ahrweiler und MdL, Björn Ingendahl, Bürgermeister der Stadt Remagen sowie Britta Remahne, Leiterin des Bahnhofsmanagements Koblenz der DB Station&Service AG machten sich vor Ort ein Bild vom Ergebnis der jüngsten Modernisierung und weihten die Verkehrsstation Remagen symbolisch ein.

 

Katrin Eder Staatsministerin im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität: „Das Schienennetz ist das Rückgrat der Verkehrswende in Rheinland-Pfalz. Damit Menschen auf klimafreundliche Mobilität umsteigen, braucht es neben dem guten Angebot eine attraktiv ausgebaute Infrastruktur. Die Remagener erhalten nun zwei rundum modernisierte Stationen, die barrierefrei erschlossen sind. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit - Mobilität muss allen Menschen gleichermaßen ermöglicht werden.“

 

Dr. Klaus Vornhusen: „Wir wollen gemeinsam immer mehr Menschen für die Schiene begeistern, um die Mobilitätswende in Rheinland-Pfalz voranzutreiben. In die Stationsprojekte Remagen und Oberwinter investieren Bund, Land, Stadt und DB deshalb insgesamt rund 37 Millionen Euro! Gut angelegtes Geld, das den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort und insbesondere auch den Schülern, Berufspendlern und Touristen, die die zukünftig barrierefreien und modernisierten Stationen nutzen, zugutekommt.“

 

Achim Hallerbach: „Heute ist ein großer Tag für Remagen, unsere Region und Rheinland-Pfalz. Es begeistert mich, dass wir mit der feierlichen Einweihung der modernisierten und barrierefrei gestalteten Verkehrsstation Remagen gemeinsam die Fertigstellung des wichtigen Bahnhofsprojekts im Norden unseres Landes würdigen. Als Ergebnis der umfassenden Aufwertung des Bahnhofs sind die Aufenthaltsqualität und die Zugänglichkeit deutlich verbessert, was den Fahrgästen direkt zugutekommt. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass dadurch noch mehr Menschen zur Nutzung der Bahn motiviert werden können, und ich erwarte, dass wir die Modernisierung der Bahnstationen im SPNV-Nord weiter voranbringen.“

 

Horst Gies: “Der Bahnhof Remagen ist als wichtigster Verkehrsknotenpunkt im Schienenverkehr im Kreis Ahrweiler von besonderer Bedeutung. Er verbindet die linksrheinische Schienenstrecke Köln-Koblenz mit der Ahrtalbahn und bildet somit das Eingangstor für unser schönes Ahrtal. Dies macht ihn nicht nur für viele Berufspendler wie mich, der häufig mit dem Zug nach Mainz fährt, für Schülerinnen und Schüler oder auch Studierende zu einer wichtigen Verkehrsstation. Vielmehr bietet er Reisenden auch die Möglichkeit, schnell und ohne Umstieg in deutsche Großstädte oder in- und ausländische Ferienregionen zu reisen. Umso mehr freuen wir uns, dass der Bahnhof Remagen nach einer mehrjährigen Umbauphase den Passagieren jetzt als moderner und barrierefreier Haltepunkt zur Verfügung steht.“

 

Björn Ingendahl: „Für die Stadt Remagen sind die Bahnhöfe in Remagen und Oberwinter, aber auch in Rolandseck, ein klarer Stadtortvorteil. Mit den vielen Verbindungen Rheinauf und Rheinab tragen die Pendlerinnen und Pendler aus unserer Stadt aktiv zur Mobilitätswende und zum Klimaschutz bei. Als Stadt werden wir in den nächsten Jahren die intermodale Mobilität insbesondere an den Bahnhöfen ausbauen und damit den ÖPNV und klimafreundliche Mobilitätsarten stärken.“

 

Britta Remahne: „Mit den beiden modernisierten Verkehrsstationen schaffen wir neue Anreize für die Nutzung einer umwelt- und klimafreundlichen Fortbewegung. Ich bedanke mich bei allen Partnern für die gute Zusammenarbeit, die die Projekte Remagen und Oberwinter auszeichnet und wesentlich zu ihrer erfolgreichen Umsetzung beigetragen hat.“Bequem und ohne Hürden zum Zug: Zwei Verkehrsstationen in Remagen jetzt barrierefrei

 

Investitionen von über 37 Millionen Euro• Zugänge und Aufzugsanlagen erneuert sowie Bahnsteige erhöht • Sitzmöbel und Personenunterführung modernisiert • Neue Beleuchtung und taktiles Leitsystem für bessere Orientierung

 

(Frankfurt, 3. Februar 2023) Die Modernisierung der Verkehrsstation Remagen ist abgeschlossen und folgt damit dem Beispiel von Oberwinter, Remagens zweitgrößter Station, die bereits im letzten Jahr fertig gestellt wurde. Über 37 Millionen Euro haben Bund, Land, Deutsche Bahn und die Stadt Remagen in die beiden Bahnstationen investiert.

 

Nach einer Bauzeit von viereinhalb Jahren können Reisende und Besucher:innen  somit nun auch an der Verkehrsstation Remagen in einem deutlich attraktiveren Bahnhofsumfeld und ohne bauliche Hürden zu ihrem Zug gelangen. Dafür wurden die beiden bestehenden Bahnsteige auf 76 Zentimeter erhöht. Mobilitätseingeschränkte Kund:innen, Fahrgäste mit Kinderwagen oder Fahrrädern sowie Reisende mit viel Gepäck können zudem durch die erneuerten Aufzugsanlagen und den barrierefreien Zugang zum Gleis 1 alle Bahnsteige bequem und komfortabel erreichen.

 

Zudem wartet die modernisierte Station Remagen jetzt mit modernen Sitzmöbeln, einem umweltfreundlichen LED-Beleuchtungssystem, erneuerten Treppen und einer modernisierten Personenunterführung auf. Gleichzeitig hat die DB das historische Dach am Bahnsteig 1 saniert und die zweite Bahnsteigüberdachung erneuert. Blinde und Sehbehinderte können sich dank der Lautsprecheranlage sowie des taktilen Wegeleitsystems im Bahnhof deutlich besser zurechtfinden. Und auch an die Mitarbeitenden vor Ort wurde gedacht: das Servicepersonal erhielt im Rahmen der Modernisierung eine neue Aufsichtskabine.

 

Bund und Deutsche Bahn finanzierten das Projekt mit rund 25 Millionen Euro. Weitere 12,7 Millionen Euro kamen bereits im letzten Jahr der zweitgrößten Remagener Station, dem Bahnhof Oberwinter, zugute. Auch hier wurden Bahnsteige angehoben, taktile Leitsysteme ergänzt und Rampen gebaut, sodass die Station   seitdem barrierefrei zugänglich ist. Zudem wurden die Bahnsteigüberdachungen durch moderne Wetterschutzhäuschen ersetzt, Beleuchtungsanlagen und Ausstattung erneuert sowie die Personenunterführung saniert. Rund 10 Millionen Euro der dafür investierten Gelder stammten vom Bund, 2 Millionen Euro steuerte das Land Rheinland-Pfalz und 700.000 Euro die Stadt Remagen bei.

 

Katrin Eder, Staatsministerin im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität, Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für die Länder Rheinland-Pfalz und Saarland, Achim Hallerbach, Verbandsvorsteher Zweckverband SPNV-Nord und Landrat Neuwied, Horst Gies, Erster Kreisabgeordneter des Kreises Ahrweiler und MdL, Björn Ingendahl, Bürgermeister der Stadt Remagen sowie Britta Remahne, Leiterin des Bahnhofsmanagements Koblenz der DB Station&Service AG machten sich vor Ort ein Bild vom Ergebnis der jüngsten Modernisierung und weihten die Verkehrsstation Remagen symbolisch ein.

 

Katrin Eder Staatsministerin im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität: „Das Schienennetz ist das Rückgrat der Verkehrswende in Rheinland-Pfalz. Damit Menschen auf klimafreundliche Mobilität umsteigen, braucht es neben dem guten Angebot eine attraktiv ausgebaute Infrastruktur. Die Remagener erhalten nun zwei rundum modernisierte Stationen, die barrierefrei erschlossen sind. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit - Mobilität muss allen Menschen gleichermaßen ermöglicht werden.“

 

Dr. Klaus Vornhusen: „Wir wollen gemeinsam immer mehr Menschen für die Schiene begeistern, um die Mobilitätswende in Rheinland-Pfalz voranzutreiben. In die Stationsprojekte Remagen und Oberwinter investieren Bund, Land, Stadt und DB deshalb insgesamt rund 37 Millionen Euro! Gut angelegtes Geld, das den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort und insbesondere auch den Schülern, Berufspendlern und Touristen, die die zukünftig barrierefreien und modernisierten Stationen nutzen, zugutekommt.“

 

Achim Hallerbach: „Heute ist ein großer Tag für Remagen, unsere Region und Rheinland-Pfalz. Es begeistert mich, dass wir mit der feierlichen Einweihung der modernisierten und barrierefrei gestalteten Verkehrsstation Remagen gemeinsam die Fertigstellung des wichtigen Bahnhofsprojekts im Norden unseres Landes würdigen. Als Ergebnis der umfassenden Aufwertung des Bahnhofs sind die Aufenthaltsqualität und die Zugänglichkeit deutlich verbessert, was den Fahrgästen direkt zugutekommt. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass dadurch noch mehr Menschen zur Nutzung der Bahn motiviert werden können, und ich erwarte, dass wir die Modernisierung der Bahnstationen im SPNV-Nord weiter voranbringen.“

 

Horst Gies: “Der Bahnhof Remagen ist als wichtigster Verkehrsknotenpunkt im Schienenverkehr im Kreis Ahrweiler von besonderer Bedeutung. Er verbindet die linksrheinische Schienenstrecke Köln-Koblenz mit der Ahrtalbahn und bildet somit das Eingangstor für unser schönes Ahrtal. Dies macht ihn nicht nur für viele Berufspendler wie mich, der häufig mit dem Zug nach Mainz fährt, für Schülerinnen und Schüler oder auch Studierende zu einer wichtigen Verkehrsstation. Vielmehr bietet er Reisenden auch die Möglichkeit, schnell und ohne Umstieg in deutsche Großstädte oder in- und ausländische Ferienregionen zu reisen. Umso mehr freuen wir uns, dass der Bahnhof Remagen nach einer mehrjährigen Umbauphase den Passagieren jetzt als moderner und barrierefreier Haltepunkt zur Verfügung steht.“

 

Björn Ingendahl: „Für die Stadt Remagen sind die Bahnhöfe in Remagen und Oberwinter, aber auch in Rolandseck, ein klarer Stadtortvorteil. Mit den vielen Verbindungen Rheinauf und Rheinab tragen die Pendlerinnen und Pendler aus unserer Stadt aktiv zur Mobilitätswende und zum Klimaschutz bei. Als Stadt werden wir in den nächsten Jahren die intermodale Mobilität insbesondere an den Bahnhöfen ausbauen und damit den ÖPNV und klimafreundliche Mobilitätsarten stärken.“

 

Britta Remahne: „Mit den beiden modernisierten Verkehrsstationen schaffen wir neue Anreize für die Nutzung einer umwelt- und klimafreundlichen Fortbewegung. Ich bedanke mich bei allen Partnern für die gute Zusammenarbeit, die die Projekte Remagen und Oberwinter auszeichnet und wesentlich zu ihrer erfolgreichen Umsetzung beigetragen hat.“

Eine Pressemitteilung der Deutschen Bahn.

Foto: Andreas Varnhorn

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