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Stadtarchiv Lahnstein zeigt Ausstellung zum Zweiten Weltkrieg

Berichte von Zeitzeugen

Vom 12. bis 29. März

Berichte von Zeitzeugen

Das Bild entstand zur Ausstellung 2014. Foto: Bernd Geil / Stadtverwaltung Lahnstein

06.03.2020 - 16:06

Lahnstein. Am 12. März wird die Ausstellung „Bomben auf Lahnstein – Auswirkungen des Luftkrieges vor 75 Jahren“ um 19.30 Uhr in der Hospitalkapelle Lahnstein eröffnet. Stadtarchivar Bernd Geil beleuchtet in einer Powerpoint-Präsentation den Zeitraum von November 1944 bis März 1945 in Lahnstein. Die Ausstellung behandelt auf 20 Stellwänden folgende Themen: Lahnstein am Vorabend des Zweiten Weltkriegs; Chronik des Kriegsverlaufs; alliierte Angriffsplanung und Durchführung: alliierte Flugblattpropaganda: Führerkult; nationalsozialistische Propaganda; Juden; Regimegegner; Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene; Metallspenden und Winterhilfswerk; Luftschutz; Zeitzeugenberichte zu den Angriffen und der Zeit bis zum Einmarsch der Amerikaner; deutsche Soldaten im Felde; Versorgung der Verwundeten; Gefallene; Versorgung der Bevölkerung; die Luftangriffe auf Lahnstein; gefallene Zivilisten in Niederlahnstein, Oberlahnstein und Friedrichssegen; die Bodenkämpfe und den Einmarsch der Alliierten; Kapitulation und amerikanische Besatzung. In den Vitrinen sind originale Dokumente und Exponate, wie Ausweise, Propagandamaterial, Schulbücher der 1940er Jahre, Lebensmittelkarten, alliierte Flugblätter, Volksempfänger, Munitionsreste, Wrackteile abgestürzter Flugzeuge und Bombensplitter zu sehen. Die Ausstellung ist auch für Schulklassen besonders empfehlenswert, denn mehrere Zeitzeugen, die den Krieg in Lahnstein oder an der Front persönlich erlebten, haben sich bereit erklärt, über das Leben im Dritten Reich, insbesondere im Zweiten Weltkrieg, zu berichten und Fragen zu beantworten. Die Ausstellung ist vom 12. bis 29. März in der Hospitalkapelle St. Jakobus, Hochstraße/Ecke Rödergasse, zu sehen. Die Öffnungszeiten: dienstags bis samstags 13.30 bis 17 Uhr, sonntags 13.30 bis 18 Uhr. Für Gruppen täglich – auch vormittags und montags – nach Vereinbarung unter (0 26 21) 91 42 96 oder 0176 99 90 99 10 oder per E-Mail archiv@lahnstein.de.

Als Begleitprogramm zur Ausstellung werden folgende Programmpunkte angeboten:

Die aufgezeichneten Eröffnungsvorträge zu den Kriegsausstellungen von 1994, 2004 und 2014 mit Zeitzeugenberichten wurden auf Video aufgenommen und werden an folgenden Terminen vorgeführt: Mittwoch, 18. März (1994), Donnerstag, 19 März (2004) und Mittwoch, 25 März, (2014), jeweils ab 17 Uhr. Am Freitag, 27. März, um 16 Uhr bietet Stadtarchivar Bernd Geil eine Führung in den Stollenbunker Allerheiligenber gstraße an. Das sogenannte „Kellerche“, ein ehemaliger Eiskeller, diente als Luftschutzraum. Bei der Führung wird Zeitzeuge Dr. Meinhard Olbrich für Fragen zur Verfügung stehen. Teilnehmer bringen bitte Taschenlampe und Schutzhelm mit. Gummistiefel sind zu empfehlen. Anschließend findet eine Führung über den Ehrenfriedhof an der Allerheiligenbergstraße statt. In Oberlahnstein findet die Führung auf den Ehrenfriedhof Sebastianusstraße am Sonntag, 29. März, um 11.30 Uhr statt. Zuvor wird im Gottesdienst um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Martin allen Lahnsteiner Opfern des Zweiten Weltkriegs gedacht. An allen drei Sonntagen während der Ausstellungsdauer bietet Michael Eisenbarth jeweils um 14 Uhr eine Themen Stadtführung „Auf den Spuren des Zweiten Weltkriegs durch Lahnstein“ an. Treffpunkt ist vor der Hospitalkapelle.

Pressemitteilung der

Stadt Lahnstein

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Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
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