Mehr als 80 verschiedene Arbeitgeber aus der Region präsentierten sich und ihre Ausbildungsberufe im Kurpark von Bad Neuenahr
Berufsleben zum Anfassen: Azubispots boten jede Menge berufliche Orientierung
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Ein probates Mittel gegen den Fachkräftemangel ist es, da sind sich die Experten einig, viele junge Leute in den unterschiedlichsten Berufen auszubilden, zumal im Sommer für zahlreiche Schülerinnen und Schüler die Schulzeit endet und somit auch die berufliche Orientierung naturgemäß stark in den Fokus rückt. Pandemie und Flutkatastrophe machten es jungen Menschen im Ahrtal in den vergangenen Jahren nicht leicht, hier den richtigen Weg zu finden. Einen hervorragenden Überblick in Sachen Ausbildungsberufe – von Verwaltung über Gesundheitswesen bis zum Handwerk bot kürzlich die von der Handwerkskammer Koblenz, von der IHK Koblenz sowie von der Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen in Kooperation veranstaltete „Azubispots“-Ausstellung im Bad Neuenahrer Kurpark.
Direktbewerbung – kein Problem
Zahlreiche Schulklassen, aber auch Jugendliche und Familien nutzen dieses konzentrierte und breit gefächerte Angebot um sich von den Expertinnen und Experten in Sachen berufliche Zukunft professionell beraten zu lassen. Wer wollte, konnte gleich vor Ort kostenlos Bewerbungsfotos machen oder die eigene Bewerbungsmappe optimieren und diese gleich beim potentiellen Ausbildungsbetrieb abgeben. Mehr als 80 verschiedene Arbeitgeber aus der Region waren ebenso vertreten, wie die verschiedenen Handwerks-Innungen- und Kammern. Dabei gab es nicht „nur“ wertvolle Informationen, sondern auch die Möglichkeit, aktiv in verschiedene Berufe hineinzuschnuppern. Ob ein Radwechsel beim Kfz-Handwerk, arbeiten mit dem Zimmermannshammer beim Dachdecker, Fensterbau beim Rolladen-Experten oder ein optischer Ausflug in den menschlichen Körper bei den Kliniken der Johanniter – das war Berufsleben zum Anfassen.
„Eine tolle Resonanz“
„Dass es so viele berufliche Möglichkeiten gibt, hätte ich nicht gedacht. Ich hatte eigenglich vor, nach dem Abitur zu studieren, aber ich könnte mir auch eine Berufsausbildung sehr gut vorstellen, zumal es danach ja noch zahlreiche Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten gibt“, sagte der 18-jährige Joshua, der soeben sein Abitur gemacht hat, zu „Blick aktuell“. Und auch die Arbeitgeber zogen ein zufriedenes Fazit: „Es sind viele Besucher und auch viele Schulen hier, was uns natürlich besonders freut. Eine tolle Resonanz mit vielen interessanten Gesprächen“, so Yvonne Büchner von der Zewotherm-Unternehmensgruppe aus Remagen.
Auch die Polizeidirektion Koblenz war mit einem Infostand bei den Azubispots vertreten.
Reger Besucherzuspruch herrschte am Stand des Landesamtes für Finanzen.
Reges Interesse bestand auch an den zahlreichen Ausbildungsberufen, die die Zewotherm-Unternehmensgruppe anbietet.
Gute Laune bei den Vertretern der Johanniter-Kliniken.
Auch das Dachdecker-Handwerk war präsent.
