Ess-Kastanie in den Rheinanlagen gepfanzt
Berufsschüler packen an beim Klimaschutz
Linz. Schülerinnen und Schüler der Alice-Salomon-Schule pflanzten mit Unterstützung des Bauhofs der Stadt Linz im Beisein von Bürgermeister Dr. Faust und dem gerade in den Ruhestand entsandten Schulleiter Axel Lischewski eine Ess-Kastanie in den Rheinanlagen. Dort soll der Baum wachsen und einen positiven Beitrag zu unserem Klima leisten können.
Die Schüler der Berufsfachschule 1 der Alice-Salomon-Schule beschäftigten sich zum Schuljahresende mit verschiedenen Möglichkeiten, im Alltag nachhaltiger zu leben. Bei den Schülerinnen und Schülern der BF 1 18 A geht es dabei unter der Leitung der Klassenlehrerin Getrud Buslay-Weber und der Fachlehrerin Dr. Konstanze Ameskamp um den Klimaschutz.
Nachdem zuvor im Biologie-Unterricht bereits ausführlich die Bedeutung von Bäumen für das Ökosystem des Waldes besprochen wurde, ging es nun darum, wie viel Kohlenstoff ein Baum im Laufe seines Lebens bindet und wie viel CO2 er damit unserer Atmosphäre entzieht. Um die Leistung eines Baumes dann einordnen zu können, wurde geschaut, wie viel CO2 bei verschiedenen Alltagsaktivitäten freigesetzt wird. Hierzu haben die Schülerinnen und Schüler Plakate erstellt, welche sie Faust und Lischewski vorstellten.
Die Schülerinnen und Schüler sind froh, dass sie mit ihrem Ansinnen, aktiv ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen, beim Bürgermeister buchstäblich offene Türen einrannten. Mit einer Ess-Kastanie fiel dabei die Wahl auf einen Baum, der nicht nur sehr alt werden kann und damit viel Kohlenstoff binden wird, sondern der auch besonders gut mit der Erwärmung des Klimas zurechtkommt. In 120 Jahren wird die Esskastanie 3,5 Tonnen CO2 binden. Hierfür haben die Schülerinnen und Schüler symbolisch zahlreiche 100 kg-Rollen gebastelt. Zusätzlich besteht die Hoffnung, dass sich viele Linzer an den Früchten des Baumes freuen werden.Pressemitteilung
Stadt Linz am Rhein
