Allgemeine Berichte | 23.08.2016

Dekanat Maifeld-Unermosel

Berufsschule - ein Meilenstein in der Integration

Region. Seit Mitte November 2015 bietet die Fachkonferenz Asyl-Migration-Integration des Dekanats Maifeld-Untermosel täglich Deutschkurse in Dieblich an. An diesen nehmen seitdem auch rund 20 Jugendliche und junge Erwachsene bis 30 Jahre teil. Nun ist es gelungen, diese an die Berufsschule zu vermitteln. Ab Ende August, pünktlich zu Schulbeginn, wechseln die jungen Menschen an die Carl Benz-Schule sowie an die Julius Wegeler-Schule in Koblenz: Es beginnt das Berufvorbereitungsjahr, BVJ.

Die jungen Männer und Frauen haben dort Deutschunterricht, nehmen in den Werkstätten sowie der Lehrküche am fachpraktischen Unterricht teil und erhalten Unterricht in Sozialkunde.

Von Anfang an wird es auch einen regelmäßigen Praktikumstag geben. Das Betriebspraktikum soll einen Einblick in die Arbeitswelt und den beruflichen Alltag vermitteln sowie Anregungen für die Berufswahl geben.

Damit haben die jungen Menschen eine gute Chance, einen geeigneten Ausbildungsplatz zu finden.

Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft während eines Praktikums sind für viele Betriebe ausschlaggebend für die Entscheidung, mit welcher Person eine freie Ausbildungsstelle besetzt wird.

Seit die Zusage der Berufsschule vorliegt, spüren die Lehrerinnen der Deutschkurse den Ehrgeiz der jungen Flüchtlinge, unsere Sprache zu lernen, noch mehr.

Arbeitseifer ist in der Gruppe ausgebrochen, denn jede und jeder möchte mit den besten Voraussetzungen diesen nächsten Schritt der Integration beginnen. Während manche jetzt Ferien machen, hat sich in der Gemeinschaftsunterkunft in Dieblich eine Gruppe gefunden, die nun unterstützt durch einen ehrenamtlich tätigen Lehrer auch nachmittags Deutsch übt und Mathematik trainiert.

Praktikumsplätze gesucht

Eine Herausforderung steht nun an: Gesucht werden jetzt Praktikumsplätze in der Region. Betriebe und Unternehmen, die motivierte Mitarbeiter/innen kennen lernen möchten, können sich dazu gerne jederzeit an die Fachkonferenz wenden.

Viele der jungen Menschen bringen berufliche Vorerfahrungen aus ihren Heimatländern mit.

Mehr Informationen bei Werner Huffer-Kilian, Pastoralreferent

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