Wirtschaftsförderung Wfeg Rheinbach in Zusammenarbeit mit dem Institut für integrative Wirtschaftsförderung e.V. Bonn
Berufsschule für Unternehmer
Start am 17. März in den Räumen des GTZ
Rheinbach. Ein besonderes Angebot für Unternehmer, Führungskräfte und die, die es werden wollen, bietet die Wirtschaftsförderung Wfeg Rheinbach in Zusammenarbeit mit dem Institut für integrative Wirtschaftsförderung e.V. aus Bonn an.
Ab Mitte März startet in den Räumen des Gründer- und Technologiezentrums GTZ erstmals eine Unternehmerschule mit integrativem Hintergrund. Bei der Auftaktveranstaltung begrüßte Bürgermeister Stefan Raetz, der auch Geschäftsführer der Wfeg ist, die interessierten Gäste und die Dozenten des Institutes, unter ihnen die Regionaldirektorin der Kreissparkasse Köln, Myriam Mutz, Vertreter der IHK Bonn und Landtagsabgeordneter Oliver Kraus.
Raetz wies darauf hin, dass es bei diesem Projekt um die Unterstützung und Beratung von Mittelständischen Unternehmen bei Neugründung, Generationswechsel oder Fortbildung ginge. „ Es ist unser Bestreben, den mittelständigen Unternehmen zu helfen, auf der Höhe der Zeit zu bleiben. Also eine Schule für Unternehmer, die sich helfen lassen wollen, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern“, erklärte Stefan Raetz. Es sei wichtig, nicht nur neue Unternehmer zu gewinnen, sondern die Unternehmer vor Ort praxisnah zu unterstützen. Nur erfolgreiche Unternehmer würden der Gemeinschaft der Stadt und der Infrastruktur helfen. Mehr Erfolg und mehr Umsatz bedeuteten auch mehr Steuereinnahmen für die Stadt, die dadurch wieder in die Lage versetzt werde, in die Infrastruktur und damit zum Wohle auch der Unternehmer investieren zu können. Denn man wolle sich in der Stadt Rheinbach nicht „kaputt sparen“, sondern alles tun, dass die Stadt lebenswert bleibe. „Und hier wollen wir unsere mittelständischen Unternehmer nicht alleine lassen, sondern eine Möglichkeit des Erhalts und der Festigung ihrer Existenz aktiv unterstützen“ fügte Raetz hinzu. Auch sei es wichtig, den Unternehmern kostengünstig die Möglichkeit zu geben, die Eckpfeiler des Unternehmertums aus heutiger Sicht dar zulegen.
Führungsfähigkeit, Leistungsfähigkeit, Wettbewerbsfähigkeit
Der Ansprechpartner der Unternehmerschule, Peter Müller, erklärte worum es geht: „Die wichtigsten Punkte in dieser ´Berufsschule` für Unternehmer sind Führungsfähigkeit, Leistungsfähigkeit, Wettbewerbsfähigkeit, wobei hier die Grundlagen der Personalführung und des Management auf der einen Seite, sowie Finanzwesen, Kennzahlen und Finanzplanung auf der anderen Seite in der Schule angesprochen werden“.
Auch Vermarktung, Kundenkontakte und moderne Medien seien weitere Themen, die aus der Praxis für die Praxis gelehrt würden, so Peter Müller. Wichtig sei es, aus Unternehmern Führungspersönlichkeiten zu machen, die auch in schwierigen Zeiten mit Kompetenz und Wissen ein Unternehmen führen können.
Keine Gewinnerzielungsabsicht
„In unserer Schule gehen wir alle Themen in der modernen Unternehmensführung durch und können dann auch auf individuelle Probleme einzelner Teilnehmer eingehen“, bekundete Müller. Er wies darauf hin, dass das Institut für Integrative Wirtschaftsförderung e.V als gemeinnützig anerkannt sei und keine Gewinnerzielungsabsicht bestünde. Deshalb könne die Schule auch so kostengünstig agieren. Die Unternehmerschule in Rheinbach ist die 35. Niederlassung in Deutschland. Der Start der Schule ist am Samstag, 17. März in den Räumen des GTZ in der Marie-Curie-Straße und umfasst zehn Termine aufgeteilt auf zehn Monate jeweils samstags. Auf Wunsch können aber auch einzelne Veranstaltungen zu verschiedenen Themenbereichen gebucht werden. Die Teilnehmerzahl soll auf zehn Teilnehmer begrenzt werden. Weitere Infos unter: www.Netzwerk-niw.de oder www.wfeg-rheinbach.de
