Allgemeine Berichte | 07.08.2025

„Unsere Küche ist ein wichtiger Raum und Teil unseres lebendigen Hauses.“

Besonderer Stellenwert der Mahlzeiten im Hospiz

Um auf die Bedürfnisse und Wünsche der Hospiz-Gäste einzugehen, wird im Rhein-Wied Hospiz frisch gekocht, natürlich auch mit frischen Kräutern aus dem Hochbeet des Rhein-Wied Hospizes.Foto: Stefanie Hein

Neuwied. Essen bedeutet für die meisten Menschen weit mehr als reine Nahrungsaufnahme. Für die Menschen, die im Rhein-Wied Hospiz betreut und begleitet werden, weckt es Erinnerungen, schenkt Trost und kann ein Stück Lebensqualität zurückbringen.

„Bei uns im stationären Hospiz hat die Mahlzeitenversorgung daher einen ganz besonderen Stellenwert. Hier steht nicht nur was auf den Teller kommt im Mittelpunkt, sondern vor allem für wen es zubereitet wird“, erklärt Manuela Götz, die Leiterin des ersten stationären Hospizes im Kreis Neuwied.

Die Gäste, die Im Rhein-Wied Hospiz versorgt werden, bringen ihre ganz eigenen kulinarischen Vorlieben, Erinnerungen und Wünsche mit. Manche sehnen sich nach dem Geschmack der Kindheit, andere wünschen sich einfache Hausmannskost oder ein Lieblingsgericht, das mit besonderen Momenten verbunden ist. Darauf gehen die Mitarbeitenden des Küchenteams ganz individuell ein – mit Herz, Kreativität und der nötigen Flexibilität. Um den Bedürfnissen der Gäste vollumfänglich gerecht zu werden, wird im Rhein-Wied Hospiz selbst gekocht.

„Unsere Küche ist damit ein wichtiger Raum und Teil unseres lebendigen Hauses. Wer möchte, darf gerne mitteilen, worauf er Appetit hat – sei es Grießbrei mit Zimt und Zucker, ein Butterbrot mit Radieschen, Toast Hawaii oder das Sonntagsessen, wie es dieses früher bei Oma gab“, erläutert Götz. Auch kleine Portionen, spezielle Diäten oder die Möglichkeit, zu ungewöhnlichen Zeiten zu essen, werden vom Team des Hospizes berücksichtigt.

Zu bestimmten Jahreszeiten wie Weihnachten oder Ostern wird das Essen zudem zu einem ganz besonderen Erlebnis. Dann duftet es nach Bratapfel, Festtagsbraten oder frischem Hefezopf. Das ganze Hospiz-Team gestaltet die Mahlzeiten in dieser Zeit mit viel Liebe zum Detail – sei es durch traditionelle Gerichte, liebevolle Dekoration oder kleine kulinarische Überraschungen, die die festliche Stimmung ins Haus und zu Hospiz-Gästen bringen. So wird auch das gemeinsame Essen zu einem Moment der Wärme, der Nähe und der Erinnerung.

Die Mitarbeitenden der Küchen arbeiten eng mit der Pflege, den Angehörigen und vor allem mit den Gästen zusammen. Denn die wichtigste Zutat ist und bleibt: das Zuhören. So entsteht ein Stück Alltagsnormalität, das Geborgenheit schafft – ein gedeckter Tisch, an dem jeder Mensch gesehen und wertgeschätzt wird.

Um auf die Bedürfnisse und Wünsche der Hospiz-Gäste einzugehen, wird im Rhein-Wied Hospiz frisch gekocht, natürlich auch mit frischen Kräutern aus dem Hochbeet des Rhein-Wied Hospizes. Foto: Stefanie Hein

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Dirk Wershofen: Um Menschen die keine Hunde mögen, sollte man immer einen großen Bogen machen! Und liebe Redaktion, kommt doch mal in den Kaiser Wilhelm Park und schreibt einen Artikel darüber mit Fotos. Als ob es nichts wichtigeres gibt in dem Ort hier??
  • D. Schmidt: Angebracht wäre es, einmal nachzusehen, wer seine Hundesteuer bezahlt ?? Radfahrer?? müssen aber auch im angemessenen Tempo am Ufer entlang radeln ?? …da man schon eine „Anschwärze-Seite“ eingerichtet hat!????
  • Georg Püttmann: Was nützt eine Anleinpflicht wenn der Hundehalter/in zusieht wie der Haufen auf den Gehweg gemacht wird und sich dann schnell entfernt …. Ganz zu schweigen von den Pinkeleien an den Blumenkübeln sowohl...
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
Hausmeister, bis auf Widerruf
"Harald Schweiss"
SO 4 - Ostern im Blick   KW 13
Recht und Steuern
Ostern
Ostern im Blick
Bestellung Nr. 4300003040 - W100 - 606  // AZ Commodity Rheinschiene KW 13
Umbau und Wiedereröffnung Floristik & Ambiente Meyer
Empfohlene Artikel
V.l.n.r.: Justizamtsrat Bernd Rau, Direktor Ingo Steinhausen, Axel Zimmermann, Vorsitzenderdes BDS Hans-Jürgen Gross, Wolfgang Müller, Bürgermeister Sven Schür.
17

Puderbach. Ein bedeutendes Ehrenamt in Puderbach hat ein neues Gesicht. Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Amtsgericht Neuwied wurde am 25.03.2026 Axel Zimmermann offiziell als neuer Schiedsmann für den Bezirk Puderbach I ernannt. Gleichzeitig verabschiedete der Direktor des Amtsgerichts Ingo Steinhausen dessen Vorgänger, Wolfgang Müller, der das Amt über 10 Jahre mit großer Hingabe und Geduld bekleidete.

Weiterlesen

Müllsammelaktion des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Raubach.  Foto: privat
16

Raubach.Trotz des regnerischen Wetters trafen sich am heutigen Samstag auf Einladung der Verkehrs- und Verschönerungsverein Raubach 1906 e. V. über ein Dutzend Freiwillige zum diesjährigen Frühjahrsputz in Raubauch. Ausgestattet mit Eimern, Müllsäcken und Greifern ging es an die Beseitigung des von achtlosen Zeitgenossen in Feld und Flur hinterlassenen Mülls.

Weiterlesen

9

Linz. Der diesjährige Jahresausflug der kfd Linz findet am Mittwoch, dem 27. Mai 2026 statt. Abfahrt wird wieder um 8 Uhr am MeuschCenter und Neutor sein.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Diesen Schaden fand der Dachdeckermeister bei der ersten Begutachtung vor: Die Fragmente des Meteoriten hatten die Schiefereindeckung auf dem Dach in Koblenz-Güls durchschlagen und dann das Holzgebälk, die Dämmung und innen die Holzvertäfelung als Wandverkleidung sowie Fliesen zerstört. Auch das angrenzende Fenster wurde am Rahmen beschädigt. Verletzt wurde beim Einschlag am 8. März niemand.
22

Dachdeckermeister Robert Bartkowiak aus Ochtendung führte einmaligen Auftrag unaufgeregt und fachmännisch aus – Meteoritenjäger auf der Suche nach Sternenstaub

Nach Meteoriteneinschlag: Himmlischen „Dachschaden“ professionell behoben

Koblenz/Ochtendung. Dieser Auftrag war ein absoluter Kracher – zumindest wurde er dadurch ausgelöst. Dachdeckermeister Robert Bartkowiak aus Ochtendung hat genau das Dach repariert, durch das am 8. März 2026 um kurz vor 19 Uhr in Koblenz-Güls ein Meteorit einschlug.

Weiterlesen

Titelanzeige
Anzeigen Bestellnummer 2026: Bestellung Nr. 4300003040 - W100 - 606 // Anzeige Commodity Mayen KW 13
Ostern
Nachruf Roland Freisberg
Ostern Im Blick
Osteranzeige
Ostern im Blick
Ostereierkibben Winningen 2026
Anzeige Saisonstart Waldkletterpark BNA 2026
Lossprechungsfeier der Metall-Innung
Lossprechung Metallhandwerker-Innung Ahrweiler
Umbau u. Neueröffnung Blumen Meyer
Umbau u. Wiedereröffnung Blumen Meyer
Lossprechungsfeier Metall-Innung
Ostergrüße aus Wachtberg
Stellenanzeige stellv. Betriebsstättenleitung
Anzeige Gartenmöbel