Gülser AWO
Beste Stimmung beim karnevalistischen Nachmittag
Güls. Im voll besetzten und schön geschmückten Vereinsheim erlebte ein tolles Publikum ein Programm der Extraklasse. Hermann Schäfer begrüßte die durch Kaffee und Berlinern gestärkte Narrenschaar und bedankte sich bei allen Gästen und seinem für die Küche, Service, Deko und Musik verantwortlichen Team mit einem dreifach kräftigen Olau! Anschließend übergab er das Ruder an die Gülser „Fassenacht-Legende“ Franz-Josef Möhlich, der in unnachahmlicher Manier durch das Programm führte und die Gäste mit „Gölser Stöckelcher“ u.v.m. immer wieder zu Lachsalven animierte. Daws närrische Publikum war hoch erfreut, als es das Koblenzer Kinderprinzenpaar Jonathan und Julia mit Gefolge begrüßen durfte. Das Prinzenpaar vom NC Wallersheim und sein Gefolge verzauberten alle Gäste mit ihrem Vortrag und ihrer tollen Tanzeinlage, die große Begeisterung auslöste. Die diesjährigen Prinzenorden gingen verdientermaßen an die AWO-Mitglieder Hermann-Josef Schmidt u. Ehefrau Margret für ihre Unterstützung des AWO-Projektes „Digitalbotschafter“ sowie ihr langjähriges soziales Engagement für Bedürftige. Hermann-Josef bedankte sich mit bewegenden Worten auch im Namen seiner erkrankten Ehefrau, deren Orden er ebenfalls entgegennahm.
Nachdem Franz-Josef das Prinzenpaar und sein Gefolge unter donnerndem Applaus, Geschenken für alle und vielfachem Olau verabschiedet hatte, rief er den ersten Redner auf die Bühne, keinen Geringeren als das Koblenzer Bütten-Ass, Detlev Pilger, der überzeugend und im Einklang mit dem gesamten Saal und unter großem Beifall darlegte, wie schwer es ein Priester heutzutage doch hat. Im Anschluss daran schilderte Rosel Kohl, wie die aller erste Predigt eines Pfarrers in die Hose gehen kann, wenn er sich mit 17 Schnaps zu viel Mut angetrunken hat. Der Beifall bei jedem der 10 „Ausrutscher“ war ihr sicher und Sie wurde mit verdientem Applaus verabschiedet.
Ingrid Krämer erfreute das Publikum mit ihrem „Paraplü“ und als Zugabe hatte die gebürtige Winningerin mit der „Weinhex“ die Lacher auf ihrer Seite. Als Richter und die Angeklagte schilderten Käthe Borsutzky und Anna Maria Fassbender gekonnt eine teilweise musikalisch vorgetragene und vom Publikum begeistert gefeierte Gerichtsverhandlung. Als letzter Redner klagte Dieter Conrad über den schweren Alltag eines Ehemannes. Welcher Mann konnte da nicht wehmütig mitfühlen. Aber auch die Damen waren gnädig und bedachten Dieter mit viel Applaus.
Unter donnerndem Beifall aller Gäste verabschiedete der Vorsitzende den „Sitzungspräsidenten“ Franz-Josef Möhlich, der im Übrigen ausschließlich AWO-Mitglieder auf die Bühne gebeten hatte.
Traditionsgemäß endete die Veranstaltung mit dem „Kowelenzer Schängelche“, vorgetragen von Katharina Süß und der Gülser Nationalhymne „Mir säin die Gölser“, die von allen kräftig und ein wenig gerührt mitgesungen wurde.
Mit Fleischwurst und Kartoffelsalat, kühlen Getränken und viel Musik ging eine tolle Veranstaltung mit einem großartigen Publikum zu Ende.
