Allgemeine Berichte | 05.07.2017

Gelebte deutsch-französische Partnerschaft Rheinbach - Villeneuve lez Avignon

Besuch aus Villeneuve

Franzosen für fünf Tage Gast bei Rheinbacher Familien

Deutsche und Franzosen vor dem Schloss in Trier. .Privat

Rheinbach. Eine Besuchergruppe aus dem 931 km entfernten Villeneuve lez Avignon, der Partnerstadt Rheinbachs, war fünf Tage zu Gast in Rheinbacher Familien. Mit dabei waren die Vorsitzende Catherine Cordier-Colin mit Tochter und Vater, ihr Stellvertreter Christian Martin mit Frau, zwei junge Damen aus dem Conservatoire de Danse sowie weitere Mitglieder der Partnerschaftsvereinigung. Der Vorstand der Vereinigung zur Förderung der Partnerschaft Villeneuve lez Avignon - Rheinbach hatte ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Stadtführung in Rheinbach

Am ersten Tag führte Birgit Willkens-Borbe die Gäste durch die Stadt Rheinbach. Anschließend fuhr die Gruppe mit Gastgebern nach Bonn, weiter mit dem Schiff nach Königswinter und per Zahnradbahn auf den Drachenfels. Dort war die Rundumsicht sehr gut, sogar bis zum Kölner Dom. Einen ganzen Tag verbrachte die Gruppe bei Sommerwetter in Trier mit einer intensiven Stadtführung, anschließendem Bummel durch die belebte Innenstadt. Rudolf Funke hatte den Tag perfekt vorbereitet. Die Rückfahrt führte an der Mosel entlang. Eine Weinprobegehörte auch dazu. Im Rahmen eines individuellen Programms am Sonntag unternahmen die Gäste mit ihren Gastgebern verschiedene Besichtigungen, hörten Jazz im Waldhotel, kauften begeistert beim „Dorftrödel“ in Oberdrees, lauschten dem Wandelkonzert des Rheinbacher Kammerchors. Abends trafen sich alle im Oberdreeser Schützenhaus zu einem besonderen Abend, der von Peter und Ulrike Eschweiler angeregt und intensiv vorbereitet worden war. Die Vorsitzende Hedwig Schmitt-Wojcik begrüßte Bürgermeister Stefan Raetz, Ortsvorsteher Kurt Brozio sowie vier Mitglieder des Schützenvereins, Schützenkönig Norbert Tuschen und Gattin Irene, Brudermeister Manfred von Goscinski und Schießmeister Peter Kaczun. Peter Eschweiler erklärte Aufgaben und Selbstverständnis der Schützenbruderschaft. Die Franzosen hörten interessiert zu, denn solche Vereine mit christlichen Idealen sind in Frankreich unbekannt. Nach einem vielseitigen, reichlichen Abendbuffet, gestiftet von Mitgliedern der Vereinigung kam der spannende Höhepunkt des Abends: Das Schießen mit Luftgewehren. Deutsche und Franzosen nutzten begeistert das ungewöhnliche Angebot und dankten den Schießmeistern für die hilfreichen Hinweise und die Unterstützung. Die Gewinnerinnen Irmgard Nußbaum, Marie-Christine Porte-Stanschus und Elvira Klein erhielten als Preise je eine Flasche Moselriesling. Alle dankten den Schützen herzlich, die durch ihr Engagement diesen besonderen Abend möglich gemacht hatten.

Empfang im Rathaus

Beim Empfang im Rathaus betonte Bürgermeister Stefan Raetz die Bedeutung dieser so lebendigen Partnerschaft für die Bürger der Stadt Rheinbach, aber auch für den Europagedanken, gerade in heutiger Zeit. Die Gäste bedankten sich für die Glasschale mit einem Geschenk aus der Provence: Seife und Santons aus Keramik.

Den letzten Tag verbrachte die Gruppe in Köln, zunächst mit einer lebendigen Themenführung „Franzosen in Köln“ und danach stand ein intensiver Stadtbummel mit vielen Einkäufen an. Abends beim gemeinsamen Essen im Brauhaus in Rheinbach ließen alle die schönen gemeinsamen Tage Revue passieren. „Das war ein ganz besonderer Aufenthalt mit vielen Höhepunkten, den wir nie vergessen werden. Ganz herzlichen Dank für die tolle Organisation.“ So war die einhellige Meinung beim Abschied.

Deutsche und Franzosen vor dem Schloss in Trier. .Privat

Deutsche und Franzosen vor dem Schloss in Trier. .Fotos: Privat Foto: Picasa

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