Katholische Frauengemeinschaft St. Luzia Löf, kfd
Besuch bei Pater Mathew
Halbtagesfahrt führte zum Marienwallfahrtsort Barweiler
Löf. Die Halbtagesfahrt der kfd Löf führte zum Marienwallfahrtsort Barweiler zur Muttergottes mit der Lilie und stand ganz unter dem diesjährigen Jahresthema der kfd: „Begegnungen“.
Zunächst begegneten sich hier Menschen aus verschiedenen Orten der Pfarreiengemeinschaft Untermosel/Hunsrück, die sich auf den Weg gemacht hatten, um ihren ehemaligen Pater Mathew in dem Eifelort Barweiler zu besuchen. Alle zur Fahrt Angemeldeten waren vollzählig da, das ist bei älteren Menschen schon ein bemerkenswertes Zeichen, wie wichtig ihnen diese Fahrt war.
Im Bus folgte dann eine Erklärung zum Wallfahrtsort: Es ist überliefert, dass die Wallfahrt zur Muttergottes mit der Lilie in Barweiler ihren Ursprung während der Reformationszeit hatte. Es wird erzählt, dass im Sommer des Jahres 1726 die in der Kirche befindliche Statue der Muttergottes mit Blumen geschmückt und eine Lilie in die rechte Hand der Statue gesteckt wurde. Nachdem die Lilie bereits verdorrt war, begann diese im September, um das Fest Mariä Geburt, von neuem Knospen zu treiben. Dieses Wunder, von den kirchlichen Behörden untersucht und anerkannt, führte dazu, dass die Kirche in Barweiler von der Eifelbevölkerung als ein besonderer Gnadenort betrachtet wurde. In der Folgezeit setzte ein reger Pilgerstrom ein, und viele wundersame Heilungen und Gebetserhörungen wurden dokumentiert. Seit dieser Zeit kommen ab September bis Mitte Oktober zahlreiche Prozessionen aus der gesamten Eifel und dem Umfeld nach Barweiler.
Einer Begegnung mit der Natur, der Fahrt durch die schöne Eifellandschaft, folgte dann die freudige Begrüßung durch Pater Mathew, der sichtlich gerührt die Gäste am Bus empfangen hat. Bewundert wurde auch die schöne und sehr gepflegte Anlage vor dem Pfarrhaus und der Kirche. Der anschließende Gottesdienst in der Wallfahrtskirche stand unter dem Thema „Maria, Mutter der Barmherzigkeit, schenke uns im Jahr der Barmherzigkeit weite Arme und ein offenes Herz“. Auch hier wurden in den Texten die Begegnungen und der Umgang mit den Menschen angesprochen.
Nach dem Gottesdienst der Löfer Pilgergruppe wurde bald das Restaurant Hümmel angesteuert, wo bei Kaffee und Kuchen ein reger Gesprächsaustausch mit Pater Mathew stattfand. Der schöne Tag fand seinen Abschluss im Restaurant „Hammesmühle“ bei Schloss Bürresheim.
Bei dieser Fahrt hat sich mal wieder der Ausspruch des französischen Erzählers Guy de Maupassant bewahrheitet: Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.
