Deponie Eiterköpfe GmbH gegründet
Betriebsaufnahme ist für 2021/2022 geplant
Kreis MYK. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel (AZV) die Gründung einer Tochter-GmbH beschlossen, um auch gewerblich tätig werden zu können. Aus der bisher weitestgehend „kommunalen“ Deponie Eiterköpfe soll eine „kommunale und gewerbliche“ Deponie werden. Nun hat sich die Gesellschafterversammlung der neuen Deponie Eiterköpfe GmbH (DEG) konstituiert. Vorsitzender der Gesellschafterversammlung ist Burkhard Nauroth, Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Mayen-Koblenz und AZV-Verbandsvorsteher. Seine Stellvertretung übernimmt Marie-Theres Hammes-Rosenstein, Bürgermeisterin der Stadt Koblenz und stellvertretende Verbandsvorsteherin.
Die neue Gesellschaft ist eine 100-prozentige Tochter des AZV. Die Tochter-GmbH übernimmt mit Betriebsaufnahme die gewerbliche Tätigkeit, d.h. die Entsorgung mineralischer Abfälle, der AZV übt weiterhin seine hoheitliche Tätigkeit mit der Entsorgung von Rest- und Sperrmüll, Müllabfuhr im Landkreis Mayen-Koblenz, Betrieb des Wertstoffhofs, Verwertung von Biomüll etc., aus. Die DEG soll gewerblichen Deponieraum errichten und betreiben sowie abfall-wirtschaftliche Aufgaben erfüllen. Sie wird hierzu insbesondere abschnitts- und stufenweise Deponieabschnitte am Standort Eiterköpfe in Ochtendung, Plaidt und Saffig planen, realisieren und betreiben.
„Zu den ersten Aufgaben der DEG gehört die Genehmigungsplanung der abfallrechtlichen Zulassung im Planfeststellungsverfahren“, erläutert Burkhard Nauroth die Ziele der neuen Gesellschaft. Hier soll die Deponie Eiterköpfe abschnittsweise unter Berücksichtigung einer Umweltverträglichkeitsstudie erweitert werden. Und Frank Diederichs, gemeinsam mit Karl-Josef Fischer einer der Geschäftsführer und Sprecher der DEG, er-gänzt: „Die Betriebsaufnahme ist für 2021/2022 geplant.“
Pressemitteilung des
Abfallzweckverbandes
Rhein-Mosel-Eifel (AZV)
