Allgemeine Berichte | 06.11.2019

Ernst Heimes liest und präsentiert sein neues Buch in Polch

Bevor das Vergessen beginnt

Nachermittlungen über das KZ-Außenlager Cochem

Ernst Heimes.Foto: privat

Polch. Die Kulturinitiative Maifeld e.V. und die Evangelische Kirchengemeinde Maifeld laden ein zu einer Lesung mit Ernst Heimes am Sonntag, 17. November um 17 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum, Uhlandstraße 9 in Polch. Erst im Frühjahr dieses Jahres überraschte Ernst Heimes mit einer überarbeiteten und ergänzten Neuausgabe seines viel beachteten Buches „Ich habe immer nur den Zaun gesehen“. Darin berichtete er umfassend über das KZ-Außenlager Cochem und den wahnwitzigen Ausbau des Tunnels zwischen Bruttig und Treis zu einer unterirdischen Waffenfabrik. Schon Anfang der 1990er Jahre durchbrach er mit der Veröffentlichung eine Mauer des Schweigens und Verschweigens und beleuchtete eines der dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte. Auf eindringliche Weise erzählt er jetzt von seinen Nachermittlungen über das KZ-Außenlager Cochem. Dabei begegnen ihm Opfer, Täter und Beobachter. Er wertet bisher gänzlich unbekannte Schriftstücke, darunter seine umfangreiche Korrespondenz sowie Ermittlungsakten der Koblenzer Staatsanwaltschaft aus, stellt sie in den Kontext und macht ihre Inhalte hier erstmals nachlesbar.

Ausführlich berichtet er von seinen persönlichen Begegnungen mit ehemaligen Häftlingen, die er teilweise an den historischen Orten in Bruttig und Treis getroffen hat und dokumentiert diese in farbigen Fotografien.

Bei dieser Lesung ist der Eintritt frei. Am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

Ernst Heimes.Foto: privat

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