Allgemeine Berichte | 25.04.2018

Ferienprogramm der Lebenshilfe in Adenau und Sinzig - „Osterkinder“ läuten den Frühling ein

„Bewegung an der frischen Luft“

Gemeinsames Pizza-Essen beendeten in den jeweiligen Beratungsstellen die Spaßtage

Der Abenteuerspielplatz im Tierpark „Waldau“ wurde ausgiebig getestet .

Adenau. Mittlerweile sind die „Spaßtage“ der Lebenshilfe fest im Ferienkalender vieler Familien eingetragen und so wunderte es nicht, dass Amrei Neißner und Andreas Knechtges, ihres Zeichens Veranstalter der abwechslungsreichen Tage in Sinzig und Adenau, wieder zahlreiche Kinder und Jugendliche begrüßen durften. Zusammen mit ihrem Betreuerstab hatten die Organisatoren ein frühlingshaftes Programm gestaltet, dass den Schwerpunkt auf „Bewegung an der frischen Luft“ gelegt hatte.

Tierpark „Waldau“

Nachdem die Kinder sich dienstags nach Ostern, wie gewöhnlich zum allmorgendlichen gemeinsamen Frühstück getroffen hatten, startete man auch recht zügig Richtung Bonn, wo die Gruppen aus Sinzig und Adenau zusammen den Tierpark „Waldau“ erkundeten. Auf dem Rundweg mit seinen verschiedenen Stationen gab es Einiges zu entdecken. So machten die Kinder mit ihren Betreuern an einem Vogelbeobachtungsposten halt und konnten an einer anderen Station auf hohlen Baumstücken Musik machen. Zu wahren Begeisterungsstürmen ließen sich Kinder wie Erwachsene dann am Wildschweingehege hinreißen, wo es kleine Frischlinge zu bestaunen gab, die bei schönstem Sonnenschein herumtobten. Zum Abschluss wurde der Abenteuerspielplatz vor Ort ausgiebig getestet und nicht wenige Teilnehmer bekamen nach all der Bewegung auf dem Rückweg ganz schwere Augenlider.

JJC Mendig im Dojo besucht

Anderntags war die Energie jedoch bei allen Kindern wiederhergestellt, sodass man voller Tatendrang dem JJC Mendig im dortigen Dojo einen Besuch abstatten durfte. Nach dem großen Erfolg der gemeinsamen Zusammenarbeit im Januar, wurde beim jetzigen Termin nahtlos an die gelungene Kooperation angeknüpft und teilweise schon auf vermitteltes Judo-Basiswissen aufgebaut. Nicht wenige Kinder konnten sich an die gut vermittelten Inhalte von Judo-Trainerin Frauke Wischnewski noch lebhaft erinnern und darauf aufbauen. Nach einer kurzen Auffrischungsrunde standen dieses Mal, neben Bewegungsspielen aller Art, zwei Wurftechniken auf dem Programm, mit denen die Kinder in Partnerarbeit ihr Gegenüber ganz sanft auf die weiche Matte befördern konnten. Angeleitet durch Frauke Wischnewski und unterstützt durch das Betreuerteam der Lebenshilfe hatten alle Beteiligten einen Riesenspaß und machten darüber hinaus sogar teilweise erstaunliche Fortschritte. An dieser Stelle sei dem JJC Mendig als Kooperationspartner im Allgemeinen und Frauke Wischnewski im Speziellen noch ein großes Lob ausgesprochen, denn „ohne diese Bereitschaft die komplexe Sportart Judo so aufzubereiten und vereinfachen, dass sich jedes unserer Kinder als Judoka fühlen kann, wäre ein solches Angebot gar nicht umsetzbar“, ist sich Andreas Knechtges, Leiter der Offenen Hilfen in Adenau, sicher. Trotz aller Anstrengung und Stunden des ausgelassenen Tobens hätte der Tag nach Meinung der Kinder und Jugendlichen noch stundenlang andauern können.

Auf dem Rücken von Cheyenne

Doch auch der Donnerstag hielt einige Überraschungen für die Gruppe der Lebenshilfe bereit, an dem es in Brenk auf dem Hof von Kooperationspartnerin Leni Weber tierisch weiterging. Gemeinsam mit ihrem Therapie-Pferd Cheyenne, dass in Anbetracht der vielen Kinder eine Engelsgeduld an den Tag legte, kamen die Teilnehmer in Kleingruppen in den Genuss eines kleinen Reitausfluges. Unter der Anleitung von Reittherapeutin Weber, wurden nicht nur die theoretischen Grundlagen zum Umgang mit einem Pferd vermittelt, sondern hoch auf dem Rücken von Cheyenne auch das Reiten in der Praxis ausprobiert. Die allermeisten konnten von dieser, teils erstmaligen, Erfahrung nicht genug bekommen und hätten im Anschluss an den tollen Tag „Cheyenne“ am liebsten mit nach Hause genommen.

Minigolf am „neuen Maarhof“

Zum Abschluss am Freitag trafen sich die Gruppen aus Sinzig und Adenau in Niederdürenbach, um gemeinsam am „neuen Maarhof“ eine Runde Minigolf zu spielen. Bei strahlendem Sonnenschein vergnügten sich die Kinder und Jugendlichen auf den vielen, abwechslungsreichen Bahnen, die sogar mit einem Rollstuhl gut bespielbar waren. Nachdem fast jeder alle Bahnen absolviert hatte, wurde im Anschluss an eine kurze Stärkung, noch er Spielplatz vor Ort in Beschlag genommen.

Lang wurden die Gesichter der Kinder zum Abschluss lediglich, als sie feststellen mussten, dass nach dem gemeinsamen Pizza-Essen in den jeweiligen Beratungsstellen die Spaßtage zu Ende sein würden. Dennoch wurde der Blick nach vorne gerichtet, da von der Lebenshilfe auch außerhalb der Spaßtage zahlreiche Ausflüge und Unternehmungen angeboten werden, bei denen man sich schon ganz bald wiedersehen wird. Wer sich auch für die Angebote der Lebenshilfe Kreisvereinigung Ahrweiler interessiert, kann einfach auf der Homepage www.lebenshilfe-ahrweiler.de reinschauen.

Im Dojo übten die Kinder Wurftechniken.

Im Dojo übten die Kinder Wurftechniken.

Der Abenteuerspielplatz im Tierpark „Waldau“ wurde ausgiebig getestet .Fotos:

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