Krankenhaus Maria Hilf
Bewegung und Sport bei Prostatakrebs
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Noch vor wenigen Jahrzehnten wurde Patienten mit schweren Erkrankungen oft mehrere Wochen strikte Bettruhe verordnet. Diese Zeiten sind vorbei. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Bewegung den Patienten hilft, auch bei schweren Erkrankungen schneller gesund zu werden. Und die Chance dauerhaft gesund zu bleiben steigt, wenn der Patient sportlich aktiv ist. Vor allem auch Patienten, die an Prostatakrebs erkrankt sind oder waren, profitieren von Bewegung und Sport. Darüber informiert Dr. Christian Fisang, der Chefarzt der Abteilung für Urologie, im Arzt-Patienten-Seminar Prostatakrebs und Sport, zu dem alle Betroffenen und Interessierten am Mittwoch, 6. September um 18 Uhr in der Aula des Krankenhauses Maria Hilf eingeladen sind. Körperliche Aktivität hat einen positiven Einfluss auf die Funktion der Organe, den Hormonhaushalt und den Bewegungsapparat. Psychischer Stress und Ängste werden abgebaut und das Selbstbewusstsein wird gesteigert. „Bewegung und Sport helfen Betroffenen, mit ihrer Krebserkrankung besser umzugehen“ so Dr. Fisang. Deshalb empfiehlt er – insbesondere zu Beginn der sportlichen Aktivität – die Teilnahme an einer der zahlreichen Rehasportgruppen. Hier werden die Trainierenden professionell betreut und angeleitet, so lernen sie, eine Über- oder Fehlbelastung zu vermeiden. Das erleichtert auch denen, die wenig Erfahrung mit Sport haben, den Einstieg in die gesundheitsfördernde Bewegung. Die Teilnahme am Arzt-Patienten-Seminar Prostatakrebs und Sport am 6. September von 18 Uhr bis 20 Uhr in der Aula des Krankenhauses Maria Hilf ist kostenlos. Es ist keine Anmeldung erforderlich.
Pressemitteilung des Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler
