Allgemeine Berichte | 02.10.2017

Alten- und Pflegeheim St. Martin, Ochtendung

Bewohnerausflug war ein voller Erfolg

18 Bewohner und Ehrenamtliche einen ganzen Tag „ on Tour“ in Trier

Im Trierer Dom erhielten alle Reiseteilnehmer den Segen des Weihbischofs Jörg Peters.privat

Ochtendung. In diesem Jahr ging der schon traditionelle Seniorenausflug nach Trier. Annemarie Himmes, Leitung der zusätzlichen, sozialen Betreuung des Alten- und Pflegeheims in Ochtendung, übernahm mit großem Engagement die Planung und Organisation in Zusammenarbeit mit Dorothe Richardt von der Stadt Trier Tourismus für den barrierefreien Ausflug nach Trier. Nach gründlicher Planung fuhren 18 Bewohner sowie 18 Begleitungen mit dem rollstuhlgerechten Reisebus der Fa. Schäfer Reisen GmbH aus Mechernich und Busfahrer Andeji Repp entlang der Mosel in Richtung Trier.

Zunächst begrüßte die Heimleitung, Margot Herzog-Sauer, alle Fahrgäste. Im Anschluss übernahm der Vorsitzende des Fördervereins des Alten- und Pflegeheims St. Martin, Clemens Neises, die Reiseführung und berichtete über die auf der Route liegenden Orte und Sehenswürdigkeiten. Ebenso konnte er einiges über die Geschichte der Stadt Trier berichten. An dieser Stelle gilt es nochmal besonders dem Förderverein des Alten- und Pflegeheim St. Martin zu danken, der die Kosten für den Fernreiseluxusbus übernommen hat. In Trier angekommen, ging es Richtung Dom; hier wurde die Reisegesellschaft von Weihbischof Jörg Peters und seinem Referenten Uwe Sengelhoff begrüßt. Alle erhielten den Segen des Weihbischofes. Im Anschluss ging es zu einer Andacht in den Dom. Dort zündeten einige Bewohner kleine Kerzen an. Vom Dom aus führte der Weg zum gemeinsamen Mittagessen in das behindertengerechte Restaurant „ Zur Steipe“, in dem sich außerdem auch noch das Spielzeugmuseum befindet. In einem eigens zur Verfügung gestellten Raum wurde von sehr nettem und hilfsbereitem Personal reichliches und sehr gutes Essen serviert. Nach der Stärkung teilte sich die Gruppe; ein Teil blieb dort im barrierefreien Spielzeugmuseum. Die Bewohner konnten in alten Erinnerungen schwelgen und sich in ihre Kindheit zurückversetzt fühlen. Der andere Teil der Gruppe hingegen besuchte den Palastgarten. Selbstverständlich blieb auch noch genügend Zeit für eine kleine Shoppingtour durch Trier oder für eine gemütliche Tasse Kaffee auf dem Hauptmarkt bei strahlendem Sonnenschein.

Nachdem sich die Gruppe wieder am Dom getroffen hatte, gingen alle gemeinsam Richtung Porta Nigra und gönnten sich unterwegs noch ein leckeres Eis, um von dort die Rückreise anzutreten. Auf der Rückfahrt dankte die Heimleitung, Margot Herzog-Sauer, allen Ehrenamtlichen: „Es ist eine große Wertschätzung für jeden einzelnen Bewohner, dass Sie sich den ganzen Tag Zeit genommen haben, um nur für diesen einen Bewohner da zu sein“.

An dieser Stelle ist noch zu erwähnen, dass sich unter den Begleitungen drei Ehrenamtliche von der Frauenunion Ochtendung sowie drei Ehrenamtliche, welche in der Einrichtung dienstags die Bewohner mit zum Gottesdienst nehmen, befanden. Im Gegenzug war es wohl für jeden Begleiter das größte Dankeschön, auf dem Heimweg in positiv erschöpfte Gesichter sehen zu können. Abends kamen alle wieder wohlbehalten, zufrieden, jedoch müde zu Hause an. Für alle war dieser Tag ein unvergessliches Erlebnis und es wurde schon während der Heimfahrt darüber „diskutiert“, wo die Tagesfahrt nächstes Jahr hinführen solle.

Die Gruppe erfuhr einiges über die Geschichte der Stadt.

Die Gruppe erfuhr einiges über die Geschichte der Stadt.

Im Trierer Dom erhielten alle Reiseteilnehmer den Segen des Weihbischofs Jörg Peters.Fotos: privat

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