Katholische Kirchengemeinde Maifeld
„Beziehungs-weise“
VG Maifeld/Alken. So lautete der Titel des ökumenischen Jugendkreuzweges am Samstag, den 1. April in Alken.
Jugendliche aus Alken und vom Maifeld beschritten die Fußfälle hoch zum Bleidenberg. Der Kreuzweg unter dem Thema „Beziehungs-weise“ mit seinen einzelnen Stationen gab die Impulse für unterwegs. Menschen leben in Beziehungen. Manche Beziehungen ermutigen, bereichern, andere können belastend sein, das Leben schwer machen. Im letzten Weg Jesu, seinem Leidensweg spiegeln sich solche Beziehungserfahrungen: Ablehnung, Hass, Gewalt, „die Hände in Unschuld waschen“, aber auch Mitempfinden, Solidarität und Verbundenheit. All das ist auch heute erfahrbar: z. B. in soz. Netzwerken oder in der Klasse: Mobbing, das erwartete Schweigen von Mitschüler*innen oder die Kraft den Mund aufzumachen, wenn Ungerechtes geschieht!
In den einzelnen Stationen wurden verschiedene Rollen bedacht: Machthaber, Peiniger Unterstützer, Mutmacherin. Jesu Leidensweg endete in einer besonderen Beziehungs-weise: einem letzten Schrei, der Gottverbundenheit. Und dabei blieb es nicht. Die Auferstehung Jesu will ermutigen aufzustehen!
Hass und Gewalt haben nicht das letzte Wort. Gottes Beziehung ist stärker als Hass und Gewalt.
Gleich der künstlerische Gestaltung des Kreuzwegs aus einer Linie heraus, reihten die Jugendlichen an jeder Station eine Perle auf eine Schnur, die am Ende zusammengeknotet zum Hoffnungssymbol der Auferstehungssonne zusammengefügt wurde. Ein hoffnungsvoller Abschluss mit dem Segensgebet: „Gott, du bist da, wenn wir dich brauchen, Du freust Dich mit uns, wenn alles gut geht, Du stehst hinter uns, wenn wir uns allein fühlen. Du rufst nach uns, auch wenn wir weghören, Du streckst uns Deine Hand hin, bis wir sie ergreifen. So bitten wir dich, segne uns begleite uns an allen Tagen. Amen.“
