Allgemeine Berichte | 25.04.2023

„Rheinbach Hift e.V.“ entsetzt über das Vorgehen der Big-Band

Big Band der Bundeswehr kündigt bestehende Vereinbarung für Konzert in Rheinbach

Rheinbach. Es ist schon fast alles in trockenen Tüchern und das geplante Konzert der Bigband der Bundeswehr am 5. September könnte starten.

Mit viel Aufwand hatte „Rheinbach-Hilft“ unter dem Vorsitzenden und Organisator, Alfred Eich bereits seit dem Dezember des vorigen Jahres an den umfangreichen Vorbereitungen für das Konzert der Big-Band der Bundeswehr gearbeitet.

Mit ihr wurde zu diesem Zeitpunkt eine Vereinbarung geschossen, nach der am 5. September ein Benefiz-/OpenAir-Konzert in Rheinbach auf dem Himmeroder Wall, mit großem Bühnentrack und rund 40 Profi- Musikern zu Gunsten von „Rheinbach-Hilft“ stattfinden sollte. Gleichfalls wurde eine umfangreiche Arbeitsmappe von dem Orga-Team der Bundeswehr an Eich übergeben, in der genau die Vorbereitungen seitens „Rheinbach-Hilft“ abzuarbeiten waren. Alle Vorbereitungen liefen seit Anfang des Jahres auf Hochtouren. Über 300 Stunden Zeitaufwand waren bis jetzt in das Projekt vonseiten der Hilfsorganisation in das Projekt gesteckt worden.

Von Sicherheitsmaßnahmen, Catering, Werbevorbereitung von Materialbeschaffung, Sponsorenwerbung und der Einbeziehung der Behörden. Hunderte Termine und Telefonate waren notwendig, um die Vorbereitungen bereits in einem frühen Stadium abschließen zu können. Als Schirmherr hatte sich der erste Bürger der Stadt, Bürgermeister Ludger Banken, bereit erklärt, das Amt zu übernehmen.

Fünf Monaten nach der getroffenen Vereinbarung sagte nun die Bundeswehr aufgrund von Sparmaßnahmen das Konzert ab.

„Das war für uns ein Schlag ins Gesicht. Denn wir hatten bis jetzt unglaublich viel Engagement in die Veranstaltung gesteckt. Das Argument der Einsparung ist haltlos. In diesem Jahr waren vonseiten der Big-Band ca. 20 Konzerte dieser Art in ganz Deutschland geplant. Davon sollen nach den Kürzungen aus Kostengründen 16 stattfinden“, erklärte der Vorsitzende von „Rheinbach-Hilft“.

Das gerade Rheinbach eine Absage erhielt, lasse sich durch nichts begründen. Dies vor dem Hintergrund, das die Big-Band der Bundeswehr ihren Stammsitz in der Merkator-Kaserne in Euskirchen habe.

„Das Konzert in Rheinbach wäre von allen Konzerten das preiswerteste für die Bundeswehr. Nur knapp zehn Kilometer zum Konzertort, keine Hotelaufenthalte, da alle von Rheinbach nach Hause fahren können. Das Konzert mit den geringsten Kosten wird abgesagt. Unfassbar!“, empört sich Eich.

Auch ein Feuerwerk wäre während des Konzerts geplant gewesen. Dies vor dem Hintergrund, dass dieses Konzert auch das Abschiedskonzert von Adi Becker aus Rheinbach werden sollte, der fast 26 Jahre in der Big-Band der Bundeswehr spielte und Ende September in den Ruhestand geht. Becker ist auch in Rheinbach kein Unbekannter. Er leitete Jahre lang die „Tomburg Wings“. Er hatte dafür gesorgt, dass Rheinbach Ende letzten Jahres die Zusage bekam für ein Benefiz-Konzert.

„Adi Becker war immer Unterstützer und Mentor, wenn es darum ging, anderen Menschen zu helfen und hat uns auch maßgeblich unterstützt. Vor diesem Hintergrund war es für uns extrem wichtig, dass das Abschluss-Konzert für Adi Becker ein Höhepunkt wird. Hierfür war vieles schon vorbereitet. Aus kollegialer Sicht ist es unverständlich, warum man dieses Konzert nicht stattfinden lässt. Über 2000 Gäste wären an diesem Abend bei freiem Eintritt erwartet worden. Die erwarteten Einnahmen des Konzerts waren nach unseren Erfahrungen auf einen mittleren fünfstelligen Betrag beziffert. Das bedeutet, dass dieses Geld nicht für Hilfen in Flutgebiete oder bei der Ukrainehilfe eingesetzt werden kann. Dieses Geld war bereits für Hilfsaktionen verplant, da wir davon ausgehen mussten, dass die Bundeswehr ein verlässlicher Partner ist. Hier sind wir stark enttäuscht worden“, konstatiert Eich.

Es seine auch erheblichen Kosten im Vorfeld entstanden. Hierauf könne der Verein nicht sitzen bleiben. Auch der Verlust der Einnahmen durch die abgesagte Veranstaltung stehen zu Debatte.

Man werde nächste Woche das Gespräch mit zuständigen Entscheidern bei der Big-Band der Bundeswehr suchen, um hier alle Möglichkeiten auszuloten, das Konzert doch noch stattfinden zu lassen.

Pressemitteilung

Rheinbach hilft e.V.

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