Allgemeine Berichte | 11.05.2023

Fotografinnen aus der Ukraine sind mit ihren Kameras durch Neuwied und die Einrichtungen der AWO gegangen - Ausstellung in der Rheinstraße

Bilder voller Lebensfreude von Frauen, die vor dem Krieg geflüchtet sind

Die Fotografinnen mit (v.li.) Bürgermeister Peter Jung sowie Dr. Ulrike Petry, Fredy Winter, Anja Jung und Beate Dietl (alle AWO).  Foto: Holger Kern

Neuwied. Sie sind mit ihren Kindern vor dem Krieg in der Ukraine geflüchtet, um ihr Leben zu retten. Mitnehmen konnten sie nicht viel. Zu dem Wenigen gehörten ihre Kameras, mit denen sie in der Heimat als professionelle Fotografinnen gearbeitet haben. Die AWO in Neuwied, von der die drei Frauen zusammen mit einer Gruppe anderer Flüchtlinge aufgenommen wurden, hat sie gebeten, ihre Eindrücke hier auf Bildern zu dokumentieren. Herausgekommen ist eine beachtliche Fotosammlung, die als Ausstellung in den Räumen des AWO Kreisverbands Neuwied e.V. zu sehen ist.

Fredi Winter, der Vorsitzende des Präsidiums des AWO Kreisverbands Neuwied, begrüßte die zur Ausstellungseröffnung erschienenen Gäste, darunter Stadtbürgermeister Peter Jung und Pfarrerin Renate Schäning vom Diakonischen Werk. Winter zeichnete den Weg der Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine bis zur AWO nach Neuwied nach und freute sich besonders, dass in der Zwischenzeit sogar ein „Schärjer Jung‘“ hier das Licht der Welt erblickt hat. Er betonte, dass bei all dem Leid, das die Menschen in der Ukraine erleben müssen, dennoch auch die schönen Dinge gezeigt werden sollen, denn: „Die Seele darf nicht verhungern!“.

Bürgermeister Peter Jung sieht in dem Fotoprojekt und der Ausstellung einen Beleg für die Solidarität der Stadtgesellschaft und die Größe und Kraft der Fotografinnen, die es geschafft haben, trotz der Flucht aus der Heimat die Energie für ihre professionelle und leidenschaftliche Arbeit aufzubringen. Jung dankte der AWO, die vor einem Jahr 40 ukrainische Flüchtlinge aufgenommen hat und seitdem betreut.

Die Fotografinnen selbst, Anna Klymenko, Olha Polivoda und Viktoriia Tomashevska, gaben ein Beispiel ihres schnellen Vertrautmachens mit den Verhältnissen in ihrem Zufluchtsland, indem sie sich auf Deutsch vorstellten und für die Hilfe bedankten: „Sie haben uns und unsere Kinder gerettet. Hier können wir in Frieden und Sicherheit leben. Die Hilfe, die wir von der AWO erhalten haben, ist unbezahlbar!“ Die Ausstellung der drei ukrainischen Fotografinnen, deren Bilder viel Lebensfreude und Positivismus zum Ausdruck bringen, sind ein nicht klein zu schätzender Beitrag, mit dem sie sich bedanken für die empfangene Hilfe. Die Ausstellung in der AWO-Geschäftsstelle in der Rheinstraße 35 in Neuwied kann nach Voranmeldung (Tel. 02631 83840, Mail kreisverband@awo-neuwied.de) zu den Geschäftszeiten montags bis donnerstags von 8 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 16 Uhr, freitags von 8 bis 13 Uhr besucht werden.

Pressemitteilung des

AWO Kreisverband Neuwied

Die Fotografinnen mit (v.li.) Bürgermeister Peter Jung sowie Dr. Ulrike Petry, Fredy Winter, Anja Jung und Beate Dietl (alle AWO). Foto: Holger Kern

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Dauerauftrag
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Doppelseite PR/Anzeigen
Stellenanzeige Personalreferent/in
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in
Empfohlene Artikel
Schülerinnen und Schüler der Bienenklasse 3c der KGS Meckenheim sind am Standort Meckenheim der Bücherbrücke in die Bücher vertieft. Foto: Stadt Meckenheim
31

Meckenheim. Die Bücherbrücke Meckenheim/Alfter verzeichnet eine rege Nutzung durch Kindertagesstätten und Schulen im Rahmen der Leseförderung. Unter den teilnehmenden Einrichtungen befinden sich unter anderem Blütentraum, Hüppekästchen, Rasselbande und zahlreiche weitere Kindertagesstätten. An beiden Standorten der Bücherei steht der Mittwochvormittag im Zeichen der Vorschulprogramme, bei denen die Kinder bib(liotheks)fit gemacht werden.

Weiterlesen

Mit 17 Anträgen zur Neuaufnahme in diesem Jahr wurde fast der Spitzenrekord von 2020 geknackt.
49

Leutesdorf. Pascal Berger, Vereinsvorsitzender begrüßte alle Anwesenden zur Jahreshauptversammlung am 28. März und es wurde nach Feststellung einer ordnungsgemäßen Einladung und Bekanntgabe der Tagesordnungspunkte eine Gedenkminute den Verstorbenen gewidmet.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2266

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
132

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Rund um´s Haus
Rund ums Haus
Kleinanzeigen
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Imageanzeige Dauerauftrag 04/2026
Koblenz blüht
Tag der offenen Tür
Kreishandwerkerschaft
Rund ums Haus
Container Anzeige
First Friday Anzeige März
Rund ums Haus
SB Standesamt
Anzeigenauftrag FMP-1P9L0-AD-351131
Dauerauftrag 2026
Ostergrußanzeige
Titelanzeige
Stellenanzeige Kita