Kunstkreis Wachtberg stellte im Rathaus aus
Bilder zum Thema „Bewegungen“ schmückten den Ratssaal
30 Werke luden zum Betrachten ein
Wachtberg-Berkum. 30 Werke von 15 Künstlern des Kunstkreises Wachtberg hatten bis zum 23. Februar Kunstliebhaber und andere Besucher in den Ratssaal des Rathauses in Berkum gelockt. Das Thema „Bewegung-en“ war von den verschiedenen Künstlern in sehr differenter Weise ausgearbeitet worden. Objekte und Phänomene der Natur wie Tornados, driftende Pflanzen in Gewässern fand man ebenso wie Tiere in natürlicher Aktion. Auch ungewöhnliche Motive wie zum Beispiel tanzende Beine, die den Fokus rein auf die Aktion legten, fand man unter den Werken. Auch hinsichtlich der Techniken hatten sich die Schaffenden einiges einfallen lassen. Aqua Tinta, Radierungen, Aquarelle und Gemälde mit klassischer Farbe in verschiedenen stilistischen Richtungen boten den Besuchern Abwechslung und neue Erfahrungen im Kunstgenuss gleichermaßen.
Der Kunstkreis Wachtberg blickt in diesem Jahr auf insgesamt 37 Jahre Erfahrung und gestalterisches Arbeiten in verschiedensten Techniken zurück. Einige der Mitstreiter der Kunstgemeinschaft sind bereits seit den Anfangsstunden dabei. Viele haben erst in den letzten Jahren den Weg zu den Kunstschaffenden gefunden. Mit immerhin zwei bis drei Ausstellungen pro Jahr erfreuen sie die Bewohner Wachtbergs regelmäßig mit Ausstellungen im Ratssaal. Zu den regulären Öffnungszeiten können die Bürger am Empfang vorsprechen und erhalten Zugang zu den Kunstwerken, sofern nicht gerade eine Sitzung in dem sonst für große Besprechungen und Sitzungen reservierten Raum stattfindet.
Bis in ihr Jubiläumsjahr 2016 hatten die Künstler rund 2250 Bilder und Skulpturen der Öffentlichkeit gezeigt und dafür viel Lob sowie Anregungen geerntet. Die Ausstellung „Bewegung-en“ war in diesem Jahr sogar bis in die letzte vollständige Februarwoche verlängert worden.
Quallen in majestätischer Bewegung beeindruckten in ihrer technischen Umsetzung. Foto: Petra Reuter
Naturphänomene wurden ideenreich passend zum Thema umgesetzt. Foto: Petra Reuter
