Allgemeine Berichte | 09.03.2026, 09:23 Uhr

Arbeitskreis Heimat + Tourismus Engers

Bilderstraße in Engers mit neuer Ausstellung

Die Alleestraße in früheren Zeiten, ausgestattet mit einer beidseitigen Baumreihe.  Quelle: Heimatkreis Heimat + Tourismus Engers
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Engers. Zu seiner 3. Bilderausstellung lädt der Arbeitskreis Heimat + Tourismus Engers in die Alte Schlossstraße ein. Diesmal ist es die Alleestraße, auf die der Blick gerichtet ist. Diese Straße hat für Engers eine historische Bedeutung und diese geht zurück bis in das Jahr 1805.

Damals wurde Schloss Engers auf Weisung des Reichsdeputationshauptschlusses dem Herzog Friedrich-Wilhelm von Nassau-Weilburg zugewiesen. Dieser benutzte das Schloss in den folgenden 13 Jahren als Sommerresidenz. Von dort unternahm er mit seinen Jagdgesellschaften Ausflüge und Jagden auf den Rennerberg, der nach ihm umbenannt wurde in Friedrichsberg.

Dort hatte Friedrich-Wilhelm eine Parkanlage eingerichtet, von der man einen herrlichen Blick bis zum Rheintal hatte.

Dafür wurde in Engers die Straße von der ‚Römerbrücke‘ beidseitig auf Veranlassung des Herzogs, bis zur Stelle, wo heute der Wasserturm steht, mit Baumreihen bepflanzt und zu einer Allee ausgebaut. Ab dort gab es einen Rechtsschwenk von 90 Grad und führte zum Friedrichberger Weg und von dort zum Friedrichsberg.

Die ausgestellten Bilder geben einen Überblick über das weitere Schicksal der ‚Alleestraße‘.

Jürgen Müller, Bernhard Brink und Norbert Meurer, vom Arbeitskreis haben die Schaufenster der Häuser Kalb und ehemals Engel mit diesen Bildern bestückt.

Die Alleestraße in früheren Zeiten, ausgestattet mit einer beidseitigen Baumreihe. Quelle: Heimatkreis Heimat + Tourismus Engers

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