Allgemeine Berichte | 19.01.2019, 11:51 Uhr

Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. begrüßt Stärkung der Bildungsregion Koblenz

Bildung als Schlüssel zum Erfolg

Hans-Jörg Assenmacher, Staatsminister Prof. Dr. Konrad Wolf, Matthias Nester und Dr. Ulrich Kleemann. privat
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Koblenz. Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg. Dies gilt für junge Menschen als auch für die Region Koblenz-Mittelrhein. Bildung ist ein wesentlicher Bestandteil, um sich im Wettbewerb mit den Regionen behaupten zu können.

Deshalb begrüßt die Initiative Koblenz-Mittelrhein e.V. die aktuellen Überlegungen, die Universität Koblenz-Landau zu trennen und einen eigenständigen Standort in Koblenz zu entwickeln. Dies führe zu einer Stärkung der dann eigenständigen Universitäten.

„Es geht dabei auch um eine starke Wissenschaftsregion Koblenz-Mittelrhein, die alle Beteiligten der Region zusammenführt, um eine gemeinsame Strahlkraft zu entwickeln“, so Vorsitzender Hans-Jörg Assenmacher während der gestrigen Klausurtagung der Initiative in Kaltenengers. „Eine eigene Universität Koblenz wird aufgrund der kurzen Wege, klarer Strukturen und möglicherweise in einem veränderten Angebot zur Stärkung der Bildungsregion beitragen“, sagten auch seine Stellvertreter Dr. Ulrich Kleemann (SGD Nord), Matthias Nester (WWA u. Sparkasse Koblenz) und Werner Schmitt.

Handlungsspielraum im Bildungsbereich

Die Region Koblenz-Mittelrhein ist im gesamten Bildungsbereich stark besetzt, jedoch ist auch im Vergleich mit anderen Regionen noch weiterer Handlungsspielraum. Stark ist Koblenz-Mittelrhein insbesondere auch im Bereich der beruflichen Bildung aufgestellt.

Die Zahl angebotener Ausbildungsplätze ist überproportional und der Anteil unbesetzter Ausbildungsstellen geringer als in den anderen Regionen. Diese Quintessenz resultiert aus der Bildungsstudie der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V., die Ende des Jahres 2017 an Staatsminister Prof. Dr. Konrad Wolf, Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, übergeben wurde. Für die Vorstandsmitglieder der Initiative steht fest, dass insbesondere die Diskussion zur Gründung einer Regiopolregion Koblenz-Mittelrhein dafür spricht, solche zukunftsweisende Aufgaben gemeinsam zu schultern. Die Herausforderungen der Bildungspolitik und ihre Weiterentwicklung kann nur gemeistert werden, wenn alle an einem Strang ziehen.

Zukunftsfähige Entwicklung

Die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. verfolgt das Ziel, einen wirksamen Beitrag zur zukunftsfähigen Entwicklung der Region Koblenz-Mittelrhein zu leisten. Die gesamte Region Koblenz-Mittelrhein muss als Regiopolregion identifiziert werden. Dass sich die Region als Regiopolregion begreift und aufstellt, ist eine entscheidende Voraussetzung um zwischen den benachbarten Metropolregionen erfolgreich zu sein.

So ist zum Beispiel die Attraktivität der Stadt Koblenz als wichtigstem Bildungszentrum der Region weiter ausbaufähig. Auch sollte auf eine Modernisierung des Images bzw. der öffentlichen Wirkung der Region Koblenz Mittelrhein hingearbeitet werden, vor allem im Hinblick auf die Zielgruppe junger Menschen. Nur so hat die Region die Chance, in Zukunft auch überregional Fachkräfte zu gewinnen.

Weitere Infos unter www.region-koblenz-mittelrhein.de. Hier finden Sie auch die Kurz- und Langfassung der Bildungsstudie für die Region Koblenz-Mittelrhein.

Infos zu den Regiopolen in Deutschland gibt es unter: www.regiopole.de.

Hans-Jörg Assenmacher, Staatsminister Prof. Dr. Konrad Wolf, Matthias Nester und Dr. Ulrich Kleemann. Foto: privat

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