Beller Senioren besuchten das Brauhaus und die Abtei in Marienstatt
Bis in die späten Abendstunden gefeiert
Über 90 Personen nahmen auf Einladung der Gemeinde an der traditionellen Seniorenfahrt teil
Bell. Am Dienstag, 5. September konnte der Beller Ortsbürgermeister Bernd Merkler über 90 Damen und Herren im Alter von 70 Jahren und älter zur diesjährigen Seniorenfahrt begrüßen.
Pünktlich um 13 Uhr starteten die älteren Herrschaften unter anderem in Begleitung einiger Ratsmitglieder und Bediensteter der Gemeinde und nicht zuletzt eines Teams des DRK-Ortsvereins Mendig mit zwei Bussen an der Volksbank in Bell. Die Fahrt führte die Senioren in diesem Jahr nach Marienstatt im Westerwald, wo sie in dem zu der bekannten Zisterzienser-Abtei Marienstatt zählenden Brauhaus einkehrten.
Zisterzienserabtei besichtigt
Nach einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee, Kuchen und pikanten Snacks sowie erfrischenden kühlen Getränken ließen einige Senioren es sich nicht nehmen, der nahe gelegenen Zisterzienser-Abtei mit ihren angrenzenden herrlichen Gärten einen Besuch abzustatten. Die Abteikirche „Unserer Lieben Frau von Marienstatt“ gilt als erste gotische Kirche östlich des Rheins.
Bereits 1222 begonnen, bauten die Mönche über 200 Jahre lang an ihrer Kirche, bis sie 1425 vollendet war. Getreu der zisterziensischen Idee ist sie sehr schlicht gehalten, hat nur einen Dachreiter anstatt Türme. In der Barockzeit wurde die Kirche von 1688 bis 1720 unter Abt Benedikt Bach entsprechend ausgestaltet und mit zahlreichen Barockaltären versehen. Die barocke Ausstattung wurde jedoch später bis auf die Altäre rückgängig gemacht.
Anschließend ging die Fahrt wieder zurück in Richtung Heimat, wo die Senioren von 19 Uhr an einen geselligen Abend in der Gemeindehalle verbrachten, zu dem noch 14 weitere Senioren, die leider nicht an der Fahrt teilnehmen konnten, hinzukamen.
Bevor viele fleißige Helferinnen und Helfer Getränke und ein leckeres Abendessen servierten, begeisterten die Kinder des Beller Kindergartens „Regenbogenland“ mit fröhlichen Liedern und einem Singspiel.
Mit der Musikauswahl voll ins Schwarze getroffen
Nach dem gemeinsamen Essen gaben sich dann noch der Beller Musikverein unter der Leitung von Albert Justen und der Kirchenchor Cäcilia Bell unter der Leitung von Claus Heuft die Ehre, um den froh gelaunten Senioren je ein flottes Ständchen zu bringen. Der Kirchenchor hatte mit seiner Liedauswahl voll ins Schwarze getroffen, da es sich um altbekannte Schlager handelte, die von den Senioren aus vollen Kehlen mitgesungen wurden.
Während des gesamten Abends sorgte Wolfgang Klaus aus Thür mit seiner Quetsch (Akkordeon) dafür, dass die tolle Stimmung bis zum Ende der bei allen Senioren sehr beliebten Veranstaltung anhielt.
Auch VG-Bürgermeister Jörg Lempertz hatte es sich wie in jedem Jahr nicht nehmen lassen, den Senioren einen Besuch abzustatten, und freute sich, dass auch in diesem Jahr wieder so viele ältere Herrschaften an der Seniorenfahrt teilgenommen hatten.
Präsente für die sechs ältesten Teilnehmer
Derweil überreichte Ortsbürgermeister Bernd Merkler den ältesten sechs Teilnehmern als Zeichen der Wertschätzung je einen Präsentkorb. Bei den ältesten Damen handelte es sich um Martha Merkler (91 Jahre), Gertrud Schneider (90 Jahre) und Helga Schulz (88 Jahre). Bei den ältesten Herren waren es Werner Mintgen (89 Jahre), Franz Sczymascyk (90 Jahre) und Josef Rüber (93 Jahre). Außerdem überreichte Ortsbürgermeister Bernd Merkler den Mitgliedern vom DRK als Zeichen des Dankes für ihre Begleitung ebenfalls je ein Präsent. Last but not least bedankte Merkler sich bei den vielen freiwilligen Helfer/-innen mit je einer Flasche Sekt.
Auch für einen sicheren Heimweg wurde gesorgt
Anschließend ließen die älteren Herrschaften „ihren“ Seniorentag noch bis in die späten Abendstunden bei dem einen oder anderen guten Getränk gemütlich ausklingen. Damit auch alle sicher nach Hause kamen, hatte die Freiwillige Feuerwehr Bell einen Fahrtendienst eingerichtet, der von vielen gerne in Anspruch genommen wurde.
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Für eine tolle Stimmung sorgte Wolfgang Klasen aus Thür mit seiner „Quetsch“.
VG-Bürgermeister Jörg Lempertz unterhielt sich vortrefflich mit den älteren Herrschaften.
Unter der Leitung von Claus Heuft lud der Cäcilienchor Bell die Anwesenden zum Mitsingen altbekannter Schlager ein.
