Ausstellung zum Welthospiztag in Rheinbach
„Bis wir uns wiedersehen“
Eröffnung am Freitag, 9. Oktober
Rheinbach. Unter Corona lebensbedrohlich Erkrankten, Sterbenden und Trauernden beizustehen war monatelang nahezu unmöglich und ist immer noch nur unter strengen Hygienemaßnahmen möglich.
So wird auch die Eröffnung der Ausstellung am Freitag den 9. Oktober um 16 Uhr durch den Schirmherren Stefan Rätz, zum Schutz aller Teilnehmer und Besucher, unter freiem Himmel am Glaspavillon an der Glasfachschule in Rheinbach stattfinden.
Am Objekt ist ausreichend überdachter Platz vorhanden – trotzdem sollte man an eine Mund-Nasenmaske denken, um diese bei Bedarf zur Hand zu haben.
Interessierte sind eingeladen sich die Ausstellung der Ökumenische Hospizgruppe e.V. „Bis wir uns wiedersehen“ vom 9. bis 25. Oktober anzusehen. In diesem Jahr war es eine besondere Herausforderung, eine Form zu finden über die Hospizarbeit zu informieren, die trotz Corona möglichst vielen Menschen eine Teilnahme ermöglicht.
Die Ausstellung kann jederzeit von außen besichtigt werden. Jedes Fenster, jeder Glaskasten stellt ein Thema der Hospizarbeit aus. Es geht um Trauer, Tod und Sterben aber auch um Erinnerung und Umgang mit dem eigenen Tod. Sie zeigt u.a. die breite Fächerung der Hospizarbeit in der Region.
Dies ist auch die Gelegenheit, Arbeiten von Anne Stammler mit ihren Skulpturen und Bildern zu sehen, die sie der Hospizgruppe dankenswerter Weise für dieses Event zur Verfügung stellt.
Ein gedeckter Tisch erinnert daran, dass es irgendwann auch wieder die beliebten Gesprächscafés für Trauernde geben wird, die wie vieles andere auch, durch die Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht mehr stattfinden können. Jedoch plant die Hospizgruppe, Trauernden einen regelmäßigen Spaziergang in kleiner, begleiteter Gruppe anzubieten, solange das Wetter dies zulässt. Einzelgespräche sind – unter Einhaltung der Hygieneregeln – jederzeit möglich. Auch kann man sich in der Ausstellung Leseanregungen holen. Die beliebtesten Titel aus dem eigenen Buchbestand sind ausgestellt. Die Bücher können im Hospizbüro – nach vorheriger Anmeldung – sogar ausgeliehen werden.
Das Motto der Ausstellung ist auch im Gedenkgottesdienst „Möge die Straße uns wieder zusammenführen“ am 30. Oktober in der Gnadenkirche in Rheinbach wiederzufinden. Die Teilnehmerzahl für den Gottesdienst muss leider beschränkt werden. Bitte unbedingt telefonisch anmelden: 02226/900 433. Informationen zum Verein unter www.hospiz-voreifel.de.
