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Ortsgemeinde Herschbach

Bisamratten im Waagweiher

Fütterung muss eingeschränkt werden

Bisamratten im Waagweiher

Eine Bisamratte im Waagweiher. Foto: privat

27.07.2020 - 12:01

Herschbach. In der letzten Zeit erhielt ich Videos und Bilder von Nutria / Bisamratten im Waagweiher. Leider können wir gegen diese Vegetarier erst einmal nichts unternehmen. Wir könnten die komplette Böschung mit einer Steinschüttung versehen, um die Höhlen zu schließen und den Damm oder die Uferböschungen zu sichern. Die Nager dürfen außerdem auch nicht geschossen werden. Daher bleibt nur eins: Weniger füttern. Hier arbeite ich an einer Lösung mit dem Ordnungsamt in Selters. Ich hoffe, zeitnah eine Lösung mit der Polizei gegen das übermäßige Füttern erarbeitet zu haben!

Axel Spiekermann

Ortsbürgermeister Herschbach

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01.08.2020 15:25 Uhr
Andrea Di Monaco

Auf dem Foto zu sehen ist ein Nutria, keine Bisamratte bzw. Bisam. Dies ist eine andere Tierart. Die Nutrias sind den den Meerschweinchen verwandt, der Bisam gehört zu den Wühlmäusen.
Er ist zahlenmäßig sehr viel weiter verbreitet in Deutschland als die Nutria und wird bereits seit Jahrzehnten als s.g. "Schädling" intensiv vom Menschen ( erfolglos ) bekämpft.
Die Nutrias dagegen vertreiben den Bisam aus dem Revier und man trifft sie auch eher tagsüber an als den scheuen Bisam.
Zu den Unterscheidungshilfen der beiden Tiere , die leider sehr oft verwechselt werden, und weiteren Informationen mehr auf nutria-info.com



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Tobias S.:
Herr Schmidt, in welcher Welt leben Sie? Gehen Sie raus und schauen sich die Wälder an. Das die Fichten sterben sieht man von weiten. Ja ich weiß, Fichten gehören hier nicht hin und wurden ihrer Meinung nach nur aus Profitgier gepflanzt. Es sind aber die Laubbäume in Mischwäldern die massiv leiden. Buche, Eiche, Birke, Kirsche alle zeigen mittlerweile Schäden in den Kronen. Was mich wirklich erschreckt, es passiert nicht nur dort wo es wirklich zu trocken ist, Hänge des Rhein- und Ahrtals, sondern auch auch in der Nähe zu Flüssen. Hier sollte der Grundwasserspiegel für eine ausreichende Wasserversorgung ausreichen, trotzdem lichten sich die Kronen und man sieht vermehrt welke Zweige. Den Bäumen wird es wohl einfach zu warm... Also hören Sie auf Waldsterben, Klimawandel, Dürre als Lobbyismus zu bezeichnen.
Titus von Unhold:
Da hat mal wieder ein Spezialexperte keine Ahnung. Das "Waldsterben 1.0" konnte verhindert werden weil binnen fünf Jahren weltweit(!) bei allen Industrieanlagen Entschwefelungsanlagen nachgerüstet werden mussten.
S. Schmidt:
Es gab noch nicht einmal ein Waldsterben 1.0, immer dieser Lobbyismus, hier spricht nur die Gier nach noch mehr Steuergeld. Den Wäldern ginge es Prima, wäre diese nicht Gnadenlos auf Profit (Holzernten) ausgelegt. (Ur)-Wäldern machen Trockenzeiten und Schädlinge bedeutend weniger aus!
Jesko:
Bloß kein Stück zur Normalität zurückkehren und den Bürgern in den harten Zeiten etwas zum Thema Freizeit oder Unterhaltung bieten. Stattdessen Investoren Gespräche und neue Gewerbegebiete fordern. Wie man die CDU kennt und liebt. Lobbyarbeit vor Bürgerinteressen stellen.
Gabriele Friedrich:
Wenn der Mann eine Sauftour durch Melsbach gemacht hat, war er in Kneipen und man kennt sich.Also haben andere ihn auch fahren "lassen". Das ist heute kein Kavaliersdelikt mehr. Ein Taxi gerufen, Schlüssel abgenommen- so macht man das. Schön doof- trotzdem.
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