Allgemeine Berichte | 23.12.2019

Die Einweihung des Brunnens war gut besucht

Bisholder hat wieder einen Brunnen

Der wohl schon seit dem Mittelalter an dieser Stelle befindliche Brunnen wurde nach einem Foto, das den Dorfbrunnen im Jahr 1925 zeigt, rekonstruiert

Viele Gäste wollten die Eröffnung des Brunnens mitfeiern.Foto: privat

Bisholder/Koblenz. Seit ein paar Wochen sprudelt wieder Wasser in Bisholder am neu errichteten Haus „An der Tränke“. Der wohl schon seit dem Mittelalter an dieser Stelle befindliche Brunnen wurde von Michael Mohl, dem Bauherr des Neubaues, seiner Familie und vielen fleißigen Helfern nach einem Foto, das den Dorfbrunnen im Jahr 1925 zeigt, rekonstruiert.

Kürzlich wurde zunächst der Verstorbenen von Bisholder gedacht. Zu einer Andacht in der Antoniuskapelle, gestaltet von Karin Kneip-Lütkemeier und Richard Geldner, versammelten sich zahlreiche Bürger.

Anschließend wurde der neue Brunnen seiner Bestimmung übergeben. August Hollmann hatte die Ehre, als „Erster“ Bürger vom Ortsanfang mehr als 200 Gäste zu begrüßen. In seiner Ansprache erinnerte er an die Entwicklung von Bisholder, dem kleinsten Koblenzer Stadtteil. Als er vor 42 Jahren nach Bisholder gekommen sei, habe es noch Flösschen und keine Kanalisation gegeben. Nach der Ortsabrundung seien viele neue Häuser entstanden und der Ort habe sich sehr positiv entwickelt. Nun sei in der Ortsmitte mit dem neuen Brunnen ein echtes Schmuckstück geschaffen worden . Alle anwesenden Gäste bestätigten das gelungene Werk mit kräftigem Applaus. Mit den Sitzbänken und der Bepflanzung ist hier durch die private Initiative ein Treffpunkt für Jung und Alt entstanden. August Hollmann lobte auch den Gülser Musikverein für die musikalische Begleitung, der Freizeitsportgemeinschaft für Glühwein und Würstchen, Veronika Hollmann für die leckere Kürbissuppe, den Bisholderer Winzer Malte Silomon und den Gülser Karsten Lunnebach für den guten Wein.

Anschließend taufte Brunnenmeister Manfred Gnifke nach einigen lustigen Geschichten den Brunnen mit einem Fläschchen Sekt. Am Ende seiner Ansprache stimmte er das Schängellied an, in das alle Gäste mit einstimmten.

Zum Schluss ergriff der Bauherr Michael Mohl das Wort, lobte alle Helfer, Sponsore und Gäste und eröffnete den zünftigen, gemütlichen Teil der Eröffnungsfeier. Es war ein schönes Fest und wird wohl nicht das letzte an dieser Stelle gewesen sein.

Viele Gäste wollten die Eröffnung des Brunnens mitfeiern.Foto: privat

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