In den Caritas-Werkstätten wurden rund 700 Menschen geimpft
Bislang gut durch die Pandemie gekommen
Zweitimpfung soll bis Mitte Mai erfolgen
Westerwaldkreis/Rhein-Lahn-Kreis. „Für uns ist die Impfung ein Meilenstein und ein wertvoller Beitrag zu einer größeren Hoffnungsgeschichte im Rahmen der bestehenden Pandemie“, betont Armin Gutwald, Geschäftsführer der Caritas-Werkstätten Westerwald-Rhein-Lahn. Nachdem bereits COVID-19-Schutzimpfungen in den Caritas-Altenzentren sowie in den Caritas-Wohnheimen für Menschen mit Behinderung durchgeführt wurden, fand nun in den Caritas-Werkstätten die bislang größte Impfaktion innerhalb des Caritasverbandes Westerwald-Rhein-Lahn statt. „Trotz der vorgelagerten Impfstoffdebatte konnten rund 700 Personen geimpft werden und ich bin stolz auf unsere Organisationsteams“, so der Geschäftsführer über die Aktion. „Berücksichtigt wurden neben unseren Beschäftigten und Mitarbeitenden auch Ehrenamtliche sowie die Dienstleister, die mit uns zusammenarbeiten. Dies sind beispielsweise die Busfahrerinnen und Busfahrer, die unsere Beschäftigten täglich zur Arbeit und wieder nach Hause bringen“, erklärt Armin Gutwald. Geimpft wurde an drei Tagen in den Betrieben der Caritas-Werkstätten in Montabaur, Rotenhain, St. Goarshausen und Lahnstein. Zudem fand auch eine Impfung der Beschäftigten und Mitarbeitenden in der Tagesförderstätte in Wirges statt. Geimpft wurde mit dem Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer. „Die gesamte Aktion lief reibungslos und bestens organisiert ab“, lobt Gutwald die tolle Zusammenarbeit mit den Impfteams des DRK. Die Zweitimpfung soll bis Mitte Mai erfolgt sein.
„Die Impfung sorgt für eine große Erleichterung in unseren Einrichtungen“, unterstreicht Ulrich Klütsch, Vorsitzender des Werkstattrates und weist darauf hin, dass der tägliche Besuch der Werkstätten für die Menschen mit Behinderung im Rahmen der Corona-Verordnung des Landes Rheinland-Pfalz derzeit noch freiwillig ist. „Dennoch liegen wir aktuell bei einer Belegung von circa 70 Prozent“, sagt Armin Gutwald. Froh ist der Geschäftsführer auch, dass es bislang keine schwerwiegenden Corona-Vorfälle in den Betrieben der Caritas-Werkstätten Westerwald-Rhein-Lahn zu beklagen gab. Den Grund dafür sieht Gutwald in erster Linie darin, dass sich alle Beteiligten strikt an die individuell erarbeiteten Präventions- und Hygienekonzepte halten. Diese sind unter anderem mit den Gesundheitsämtern abgestimmt und auch in leichter Sprache verfasst. „Natürlich gab es auch bei uns den einen oder anderen positiven Fall, aber glücklicherweise hatten wir das Infektionsgeschehen stets gut im Griff“, betont Gutwald. Die nun erfolgte Erstimpfung gibt allen Beteiligten ein weiteres Stück zusätzliche Hoffnung, auch weiterhin gut und gesund durch die Pandemie zu kommen.
Pressemitteilung
Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn e. V.
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