Allgemeine Berichte | 29.09.2017

DRK-Ortsverein Remagen e. V.

Blutspendetermin in der Fachhochschule

Nach einer kurzen ärztlichen Untersuchung gibt es einen kleinen Piks und schon ist die Blutspende in vollem Gange. Nach der Blutentnahme kann sich jeder Spender an dem eigens hergerichteten Imbiss wieder stärken. DRK-Blutspendedienst West

Remagen. Insgesamt drei Blutspendetermine führt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) noch in diesem Jahr in Remagen und Oberwinter durch. Während eines Termins in der Remagener Fachhochschule besteht mit Unterstützung der Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands älteste Stammzellspenderdatei, auch die Möglichkeit, sich als Stammzellenspender zur Hilfe Leukämiekranker registrieren und typisieren zu lassen. Am Dienstag, 10. Oktober, findet von 16 bis 20 Uhr im Vereinsheim des Spielmannzugs Rheinklänge, Goethestraße 15 in Remagen, der nächste Blutspendetermin statt. Zwei Tage später, am 12. Oktober, von 12:30 bis 16:30 Uhr, heißt es dann im Rhein-Ahr-Campus, Josef-Rovan-Allee 2 in Remagen, gleich zweimal: „Lebensretter gesucht!“ Unter dem Motto „Blutspender helfen Leukämiepatienten“ rufen der DRK-Blutspendedienst West sowie die Stefan-Morsch-Stiftung zur Blutspende und zur gleichzeitigen Typisierung zur Hilfe Leukämiekranker auf. Am Donnerstag, 23. November, lädt von 16:30 bis 19 Uhr in der Grundschule Oberwinter, Pfarrer-Sachsse-Straße 1, das seit vielen Jahren dort engagierte Blutspendeteam des DRK zur letzmaligen Blutspende in diesem Jahr ein. Direkt am 2. Januar finden dann im nächsten Jahr neue Blutspendetermine im Remagener Stadtgebiet statt. Täglich werden große Mengen an Blutkonserven und Blutpräparaten benötigt. Die Blutspende ist ein unschätzbarer Dienst, mit dem Spenderinnen und Spender Schwerstkranken und Unfallopfern zur Gesundung verhelfen oder Leben ermöglichen. Jährlich erkranken allein in Deutschland rund 11.000 Menschen an Leukämie. Oft reichen Bestrahlung und Chemotherapie nicht aus, um den Blutkrebs zu besiegen. Dann ist die Transplantation von Knochenmark oder Blutstammzellen eines gesunden Spenders für die Patienten oft die letzte Hoffnung auf Heilung. Unter dem Motto „Einmal Stechen, zweimal Helfen“ kann jeder Blutspender mit der Typisierung gleich zweimal zum Lebensretter werden. Blutspender, die sich typisieren lassen wollen, wird ein zusätzliches Röhrchen Blut abgenommen. Diese Probe geht zur Analyse ins Labor der Stefan-Morsch-Stiftung. Die Gewebemerkmale werden dort registriert und anonymisiert an das Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD) in Ulm weitergegeben, wo sie für weltweite Suchanfragen zur Verfügung stehen. Als Stammzellspender kann sich jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahre bis zu einem Alter von 40 Jahren kostenlos registrieren lassen. Mit dem Einverständnis der Eltern kann man sich bereits ab 16 Jahren typisieren lassen. Die Eltern sollten die Einverständniserklärung mit unterschreiben. Ähnlich wie bei der Blutspende müssen Stammzellenspender mindestens 50 Kilo wiegen. Über mögliche Ausschlusskriterien kann man sich im Vorfeld unter www.stefan-morsch-stiftung.de informieren. Bei der Blutspende sind die Altersgrenzen anders. Grundsätzlich kann jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahren Blut spenden. Neuspender dürfen nicht älter als 68 Jahre sein. Frauen können viermal, Männer sogar sechsmal innerhalb von 12 Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Abstand von mindestens acht Wochen liegen. Soweit bereits vorhanden sollten die Blutspender/innen ihren Unfallhilfe- und Blutspenderpass mitbringen. Bei Erstspendern ist ein amtlicher Lichtbildausweis zur erstmaligen Registrierung vorgeschrieben. Für alle, die mehr über die Blutspendetermine mit Typisierungsaktion in Wohnortnähe wissen wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter ( 0800)11949 11 werden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr alle Fragen beantwortet. Weitere Informationen erhält man auch im Internet unter www.blutspendedienst-west.de. Dort findet man auch eine sehr einfach abzufragende Termindatenbank, um den nächsten Blutspendetermin in seiner Nähe zu finden. Hat man einen geeigneten Termin in seiner Nähe gefunden, kann man sich per E-Mail oder SMS rechtzeitig erinnern lassen. Dank einer kostenfreien Smartphone-App hat man die Datenbank immer in der Hosentasche.

Presseinformation des DRK-

Ortsverein Remagen e. V.

Nach einer kurzen ärztlichen Untersuchung gibt es einen kleinen Piks und schon ist die Blutspende in vollem Gange. Nach der Blutentnahme kann sich jeder Spender an dem eigens hergerichteten Imbiss wieder stärken. Foto: DRK-Blutspendedienst West

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
  • Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
  • Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
  • Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
  • Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
Image Anzeige
Kleinanzeigen
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Ostergrußanzeige
Mitarbeiter IT-Administrator
125-jähriges Jubiläum der Rosenkranzkirche Bad Neuenahr und offizielle Wiedereröffnung am 12.04.26
Wohnträume
Wohnträume - Wohnen & Garten im Blick
Sonderseite 02 -Wohnträume NR
Empfohlene Artikel
Der weise Zauberer Gandalf wacht über die Wanderschar. Foto: Horst Hohn
30

Stellen Sie sich das mal vor: Jemand drückt Ihnen einen Ring in die Hand, den Sie tausende Kilometer entfernt in den Schlot eines Vulkans schmeißen müssen. Klingt verrückt, ist aber dem Hobbit Frodo Beutlin aus J. R. R. Tolkiens literarischem Meisterwerk „Herr der Ringe“ genauso passiert – natürlich nur im fiktiven Kontext. Aber die Verfilmung des Stoffs kennt eigentlich so ziemlich jeder; es gab Oscars zuhauf und folglich gibt es auch jede Menge Fans des fantastischen Spektakels.

Weiterlesen

Neben dem Straßenverkehr ist der steigende Einsatz von Mährobotern, sowohl in privaten Gärten als auch in städtischen Parkanlagen, gefährlich für Igel.
14

Region. Mähroboter stellen für Igel, aber auch für Reptilien und Amphibien eine erhebliche Gefahr dar. Die Geräte erkennen die Tiere nur unzureichend und verletzen sie zum Teil schwer. Zwölf Tier-, Natur- und Artenschutzorganisationen haben sich deshalb mit einem offenen Brief an den Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer sowie den Bundesumweltminister Carsten Schneider gewandt: Sie fordern ein bundesweites Nachtfahrverbot für Mähroboter.

Weiterlesen

Quelle: Emons Verlag
15

Region. Wo fährt ein Wildschwein Fahrrad? Wo kann man beim Blick auf den Siegfall so richtig ausspannen? Und wo atmet man unter der Erde auf? Das Siegtal bietet spannende, geheimnisvolle und lustige Orte. Rund 155 Kilometer legt die Sieg von der Quelle im Rothaargebirge bis zu ihrer Mündung in den Rhein zurück. Die Landschaft entlang des Flusses ist facettenreich, abseits der Einzugsgebiet lieblich und still.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Expertenwissen aus erster Hand: Im Rahmen eines Infoabends gibt Dr. Tim Mödder (Chefarzt Kardiologie, internistische Intensivmedizin und Schlaganfalleinheit) Einblicke in Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten bei Herzklappenerkrankungen.  Foto: Joachim Gies | Marienhaus
1

-Anzeige-Infoabend im Krankenhaus Maria Hilf Bad Neuenahr-Ahrweiler:

Herzklappenerkrankungen früh erkennen und gezielt behandeln

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Viele Menschen kennen das Gefühl: Die Luft wird knapp, die Belastbarkeit lässt nach, vielleicht kommen Schwindel oder Unsicherheit beim Gehen hinzu. Nicht selten werden solche Beschwerden zunächst als „Alterserscheinung“ abgetan. Doch in einigen Fällen steckt eine Erkrankung der Herzklappen dahinter – eine Diagnose, die ernst genommen werden sollte. Um für das wichtige Thema...

Weiterlesen

Der Hauptbahnhof in Koblenz.  Foto:ROB
26

Aus dem Polizeibericht

Festnahme am Hauptbahnhof

Koblenz. In der Nacht zu Ostersonntag nahmen Einsatzkräfte der Bundespolizei Trier im Bereich des Bahnbetriebsgeländes am Hauptbahnhof Koblenz einen 23-jährigen deutschen Tatverdächtigen auf frischer Tat fest, als dieser Graffiti anbrachte.

Weiterlesen

Symbolbild.  Foto: ROB
23

Aus dem Polizeibericht

Hotelbrand in Cochem

Cochem. Am 08.04.2026 wurde um 13:03 Uhr ein Brand in einem Hotel in Cochem, In der Endert 2, gemeldet. Nach derzeitigem Erkenntnisstand erlitten drei Personen leichte Rauchvergiftungen. Weitere Personen befanden sich nicht mehr im Gebäude. Die Löscharbeiten dauern an und konzentrieren sich auf das Dachgeschoss des Hotels. Aufgrund der Lage am Stadtrand, in unmittelbarer Nähe zu einem Wanderweg, besteht keine Gefahr eines Übergreifens auf benachbarte Gebäude.

Weiterlesen

Alles rund ums Haus
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in
Stellenanzeige
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Koblenzer Kneipengeschichten
Titelanzeige KW 15
Wohnträume
SO 2 - Wohnträume Sonderseiten, Wohnen
SO 2 - Wohnträume Sonderseiten -bitte beim Text vom Gartenmarkt
Titelanzeige Nissan  114/1407895/2454617/4746681
Anzeige KW 15
Anzeige Tag der offenen Tür am Zeiberberg
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0220#