Allgemeine Berichte | 14.12.2016

Jugendliche randalierten in Großsiedlung von Neuendorf

Böller gezündet und Anwohner in Angst und Schrecken versetzt

Böller gezündet und Anwohner in Angst und Schrecken versetzt

Koblenz. Am Dienstagabend, 13. Dezember, gegen 20 Uhr, gingen bei der Koblenzer Polizei mehrere Notrufe über brennende Mülltonnen in der Großsiedlung Neuendorf in Koblenz ein. In der Folge der Sachverhaltsaufnahme und den Löscharbeiten der Feuerwehr, stellten die Einsatzkräfte fest, dass aus Personengruppen heraus weiter pyrotechnische Gegenstände gezündet wurden. Nachdem zunächst die Lage durch die vor Ort anwesenden Polizeibeamten beruhigt werden konnte, meldeten sich gegen 22 Uhr wieder besorgte Bürger aus dem Wohngebiet und teilten der Polizei mit, dass Jugendliche durch die Straßen ziehen und Böller zünden würden. Mit einem Großaufgebot der Koblenzer Polizei unter Einsatz von Diensthunden wurde ein Raumschutz- und Kontrollkonzept durchgeführt. Insgesamt kontrollierten die Beamten mehr als 20 Jugendliche in der betreffenden Siedlung und durchsuchten diese. Eine Person wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in polizeiliches Gewahrsam genommen. Ein Jugendlicher musste zur Identitätsfeststellung mit zur Polizeiwache in Metternich, da er die Angaben seiner Personalien verweigerte. Nach den polizeilichen Maßnahmen mit starken Polizeikräften kehrte Ruhe in die Wohnsiedlung ein.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Koblenz

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