Gitarrist Reimund Popp im Kulturzentrum Montabaur-Horressen
Brasilianisch-spanische Mischung im b-05
Darbietung verspricht Zuhörern ausgewogenes Verhältnis von Spannung und Entspannung
Montabaur. Latin- und Flamenco-Musik stehen im Mittelpunkt des Auftritts, den der Gitarrist Reimund Popp, auch „El Peluíto“ genannt, am Freitag, 26. Mai, 19 Uhr, im Café b-05 auf dem Gelände des Kulturvereins im Wald bei Montabaur-Horressen absolviert.
Eine Mischung aus Komposition und Improvisation bereichern Spieler und Publikum gleichermaßen mit einem ausgewogenen Verhältnis von Spannung und Entspannung. Zu hören ist eine lateinamerikanisch-flamencoesce Melange, bei der der klassisch ausgebildete Gitarrist neben der Konzertgitarre auch zur Flamencogitarre greift und mit den typischen perkussiv und auch stimmlich geprägten Brasil- und Flamencotechniken spielt. Diese typischen punktuellen „Einwürfe“ des Gitarristen mit Stimme und Perkussion, ergänzen die Harmonien und bereichern die Rhythmen dieser Musik.
Reimund Popp studierte klassische Gitarre, Trompete und Renaissancelaute an den Akademien Darmstadt und Kassel, sowie an den Musikhochschulen Karlsruhe und Leipzig, wo er zum Instrumentalpädagogen ausgebildet wurde sowie die Künstlerische
Reife und das Konzertexamen absolvierte.
An der Goethe-Universität Frankfurt am Main wurde er 2010 mit einer musikpädagogischen empirischen Studie zum Dr. phil. promoviert.
