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Brohler Kulturverein „Aalschokker Katharina e. V.“ eröffnet Katharinenweg und Himmelsleiterweg

Brohler Panorama Rundwanderwege wurden eingeweiht

30.04.2018 - 09:09

-Brohl. Regen und stürmischer Wind, dann wieder Sonnenschein mit der Hoffnung auf Besserung. Dies waren die Begleiter zur Eröffnung der beiden Rundwanderwege in den Brohler Rheinanlagen.

Das sollte ein Spiegelbild dessen sein, was in dreieinhalb Jahren von der Idee bis zur heutigen Eröffnung der Wanderwege, an Auf und Ab für die Verantwortlichen zu durchleben war.

Vorsitzender Helmut Rosenbaum konnte zahlreiche Offizielle und Wanderer bei der Eröffnung begrüßen. Er schilderte die Entstehung und den Werdegang der beiden Wege, die nach Abwägung von zehn verschiedenen Varianten letztlich so entstanden sind, wie sie sich heute präsentieren.

Natürlich stand der Dank an alle Helfer und Sponsoren im Vordergrund seiner Rede. In erster Linie galt der Dank der Gemeindeverwaltung, die auch durch die Mitarbeiter des Bauhofes wesentlich unterstützt hat. Das Tourismusamt in Person von Herrn Klemm und seinem Team, gab wertvolle Hilfe und Ratschläge, ebenso wie das Tourismusbüro Andernach, führt doch ein Teil des „Katharinenweges“ über Liegenschaften die zum Gebiet der Stadt Andernach gehören. Die Waldpächter und Jagdpächter sind auch zu nennen, die an einigen Stellen Einfluss auf die Wegeführung hatten und ihr Einverständnis geben mussten.

Trotz allem Engagement - so ein Projekt ist teuer und die Finanzierung bereitete Kopfschmerzen.

Groß war die Freude, dass der Finanzvorstand Rolf Haupt in der „Maria-Kerpen-Stiftung“ und der „Karl und Maria Winkelhaus-Stiftung“ großzügige Sponsoren finden konnte.

Schließlich waren 80 lfdm. Douglasienholz, 360 Hinweisschilder und zwei Tonnen Beton zu verbauen. Gespendet wurden dazu je eine Waldschaukel und eine Sitz- und Tischgruppe aus Holz und Basalt und drei Wellenliegen. Für die Gestaltung von sechs Infotafeln und zwei Lebensraumtafeln bedankte er sich bei Andrea Bast. Nicht zu vergessen, dass über 450 Stunden ehrenamtliche Leistung durch den Verein geleistet wurden.

Den Reigen der Grußworte eröffnete der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies, der auch die Grüße im Namen von Landrat Dr. Pföhler weiterleitete. Landtagsabgeordneter Guido Ernst, Verbandsbürgermeister Bernd Weidenbach und Ortsbürgermeister Michael Schäfer waren ebenfalls anwesend.

Alle fanden lobende und anerkennende Worte für das Ehrenamt im Allgemeinen und das Engagement der Beteiligten, rund um den Kulturverein, im Besonderen. Vor allem die Leistungen, die die örtlichen Strukturen fördern und die für die touristische Entwicklung der Region sorgen, weit weg von den großen Fördertöpfen, wurden gelobt. Durch eine Spendenübergabe vom Kreis und der Ortsgemeinde an den Vorsitzenden Helmut Rosenbaum wurde das Ehrenamt besonders gewürdigt.

Feierlich eröffneten Erich Melcher und Franz-Josef Döpgen die Zeremonie, indem die Schiffsglocke vom Aalschokker „Katharina“ geschlagen wurde um die neuen Wanderwege einzuweihen. Das geschah auch unter den Klängen des Brohltalliedes, das Erich Melcher anstimmte und mit dem Flügelhorn begleitete. Für den letzten offiziellen Akt wurde die politische Prominenz ausgebootet. Der Wandernachwuchs in Person der Kinder Amelie (Schmitz) und Suriya (Lerchl) zerschnitten offiziell und symbolisch das Band und die Wanderwege waren eröffnet.

Ab 11 Uhr gehörten die Wege dann der Zielgruppe, für die sie vorgesehen sind, den Wanderern.

Paul Delfs Dipl. Geologe, der auch einen wesentlichen Beitrag zur Entstehung der Wege geleistet hat, führte eine Gruppe über den „Katharinenweg“, während Frank Srol Dipl. Geograf die Gruppe anführte, die sich für den „Himmelsleiterweg“ entschieden hatte.

Trotz des unbeständigen Wetters fanden sich bis zum Start doch viele Wanderfreunde ein. Gemeinsam gingen die beiden Gruppen den ersten Teil des Weges am Rhein entlang, dem Brohlbach folgend in den Ortsbereich, wo sich die beiden Wege trennen, um schließlich wieder auf den Höhen von Niederlützingen zusammen zu treffen. Richtung Rheineck und hinab zu den Rheinanlagen verlaufen die Wege wieder gemeinsam.

Die erste Verpflegungsstation befand sich an der Mosensmühle. Da Inhaber Rainer Mosen selbst bei der Wanderung mit dabei war, konnten spontan schöne Einblicke in die Mühle und den alten Kollergang gewährt werden. An dem Rastplatz Leyler Kopf wurden durch die Organisatorn zusätzlich Bänke aufgestellt und eine dritte Station befand sich an den Tennisplätzen. Erfrischendes wurde dort gesponsort durch den Brohler Mineral- und Heilbrunnen.

Mehr oder weniger erschöpft, aber alle glücklich, fanden sich die Teilnehmer im Biergarten von „Schmiddi“ und seinem Team ein. Die Veranstalter haben bisher nur positive Stimmen zu hören bekommen. Das größte Lob erfuhren dabei die beiden Wegeführer, die durch ihr spezielles Wissen über die heimische Geologie und Natur die Wanderungen zu einem Erlebnis machten.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zeitungsverleger Dirk Ippen: „Der deutsche Traum, unser Land zuverlässig mit ‚grüner’ Energie aus Sonnenschein und Wind zu versorgen, ist nur eine Utopie“ --- Wie recht er hat!
Armin Linden:
Fest steht, das der Kreis AW. mittlerweile bereits das grösste Altersheim im nördlichen RP. darstellt. In der Hoch-Eifel bereitsganze Gebiete "€ntvölkert". Das war vor 3O J. noch anders. Junge Leute - speziell Deutsche - gut ausgebildet, wandern aus. Die Gründe für Insider teils klar. Eine Migration enorm im Zulauf im AW.-Kreis. die Ökonomie des €. bestimmt dort die Einstellung & Gesinnung ! Industrie in MY-KO. auch weit grösser. Ich fürchte, die nächsten 2O J. wird sich vieles ändern. Besonders die völlige Unterschätzung u. das Ausbluten der "Eigenen Systeme" in der Migration. Für "eigene Landsleute u. Studenten" gab es keine Bürgen mit Winke.Winke.Syndrom. Das dürfe u. müsste auch dem BlickAktuell bekannt sein. Soviel Charakter sollte sein. Auch in der Veröffentlichung. A.L.
Armin Linden:
Das Thema, ist + wird in der Zukunft NICHT vom Tische sein. Auch selbst in der CDU gibt es - ausserhalb RP.- genügend Fachleute, die noch in der Realität zu Hause sind. Die Demographie im Kr. AW. ist dermaßen hoch, die Ausdünnung in der Besiedlung (Land) gravierend. In der Eifel, teils "Leer-Raum". In BNA - kaum Kinder u. Jugendliche mehr ! Außer Migration.- Gründe wohl Ökonomischer Natur. Das Kulturprogramm (Rollator-Krankenstühle) ausgerichtet. Der Vorteil Mayen-Koblenz allerdings, wesentlich mehr Industrie & Junge Leute ! Es sind rd. 4 Millionen gut ausgebildete JUNGE Deutsche Mädchen u. Jungs, nach der UNI bereits ausgewandert. Österreich - CH - Alle Nordländer - USA. Man lebt besser. Verdient mehr. Rente Faktor 3-5 ! Medizin (Privat). Nein, für vieles ist es leider zu spät. Der AW-Kreis wird zu den abgehängten einmal zählen. Auch die SPD.FDP wusste es. Sorgte aber für den Aufschwung West.Nord Africa - Maroco -Syrien.Lybien. Damit ist in England jetzt Schluss !
Uwe Klasen:
So sollten Schüler und Studenten für die Zukunft sorgen, mit Erfindungen und guten Ideen das Land und die Menschheit voran bringen und nicht sich instrumentalisieren lassen zum sogenannten "Friday for Future"!
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