Allgemeine Berichte | 17.08.2016

Freiwillige Feuerwehr Wachtberg bei den Deutschen Feuerwehrmeisterschaften

Bronze für die Wachtberger Wehr

Wachtberger Kameraden sicherten sich mit persönlicher Bestzeit in ihrer Übung in Rostock eine tolle Platzierung

Die Teilnehmer waren hoch motiviert und heiß auf den Wettkampf. privat

Rostock. Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wachtberg nahmen kürzlich an den Deutschen Feuerwehr-Meisterschaften in Rostock teil. Die Wachtberger traten hierbei im traditionellen internationalen Feuerwehrwettkampf an. Qualifiziert hatten sich die Kameraden bereits 2015 beim Landesausscheid von NRW in Klein-Reken (Kreis Borken). Damals auf Platz acht ergatterten sie sich das letzte Ticket für die Deutschen Meisterschaften. Trainiert wurde für die Meisterschaften seit April wöchentlich. Der Umgang mit dem Material musste auf den Punkt sitzen. Jeder Fehler kostet Strafpunkte, die schnell ein paar Plätze nach hinten katapultieren. Die Schläuche mussten sauber gekuppelt und über die gesamte Länge ohne Drall verlegt werden. Insgesamt müssen beim traditionellen Wettkampf eine Saugleitung von vier Längen, ein Verteiler nach zwei B-Schläuchen und zwei Angriffleitungen mit je zwei C-Schläuchen aufgebaut werden. Im Gegensatz zu den Regeln beim klassischen Leistungswettbewerb ist das Material so ausgewählt und leicht modifiziert, damit das Kuppeln besonders geschmeidig läuft. Die letzten Trainingszeiten waren bei vielversprechenden 55 Sekunden für die gesamte Übung und so ging es mit einem guten Gefühl nach Rostock.

Eröffnungsfeier mit Gänsehaut

Bevor es für die Wachtberger Kameraden ernst wurde, gab es jedoch einiges zu erleben und entdecken. „Gänsehaut pur war die Eröffnungsfeier“, berichtet Frank Liczner, der die Wachtberger Teilnehmer anführte. „2.100 Kameraden vertraten im Rostocker Stadthafen ihre Bundesländer und Feuerwehren; ein beeindruckendes Bild bei Sonnenuntergang und der maritimen Umgebung“, so Frank Liczner weiter. Neben der Disziplin, an denen die Wachtberger teilnahmen, gab es bei den Deutschen Meisterschaften auch Wettbewerbe im Internationalen Feuerwehrsportwettkampf (inkl. Hakenleitersteigen) und die Internationalen Jugendwettbewerbe. Des Weiteren gab es den Kuppelcup und es galt einen Löschangriff nass durchzuführen. Beim Hakenleitersteigen galt es schnellstmöglich drei Stockwerke mit einer Hakenleiter zu erklimmen. Ziel des Kuppel-Cups war es, in kürzester Zeit eine Saugleitung von vier Längen inklusive Saugkorb zusammenzukuppeln. Gewonnen haben den Kuppel-Cup die Kameraden aus Suhl (Thüringen) mit 20,65 Sekunden. Die Leistungsschau zeigte schnell, dass die Kameraden aus Wachtberg sehr schnell sein mussten, um hier in den vorderen Rängen mitspielen zu können. Dementsprechend motiviert gingen die Wachtberger Feuerwehrleute am Samstagmorgen in den Wettkampf. Morgens hieß es dann von der Wachtberger Gruppenführerin Caroline Hubrich „mit je zwei C-Längen, erstes und zweites Rohr vor“ und die angetretene Mannschaft machte sich in Windeseile auf den Weg, die Übung zu vollenden. Nach 53,96 Sekunden und mit null Fehlern war das Spektakel zu Ende. Der anschließende 8 x 50 m Feuerwehrhindernislauf war nach weiteren 70,87 Sekunden beendet und nun galt es, die Konkurrenz genau zu beobachten.

„Mehr als zufrieden“ mit persönlicher Bestzeit

Am Ende landeten die Wachtberger Kameraden auf Platz 35 von 50 und gewannen damit eine Bronzemedaille. 20 Sekunden fehlten auf die Gewinner aus Nidderau-Eichen (Hessen). „Wir haben eine fehlerfreie Übung mit unserer persönlichen Bestzeit abgelegt, damit sind wir mehr als zufrieden“, sagte Frank Liczner. Mit dieser guten Stimmung ließen die Wachtberger Teilnehmer Caroline Hubrich, Georg Hubrich, Benjamin Jakob, Thomas Kiupel, Frank Liczner, Christian Münzer, Michael Münzer, Kenan Özkaya, Frederik Reins, Peter Schumacher, Jan Sonnenschein, Frank Steinhöfer und Dominik Zorn die Veranstaltung ausklingen.

Besonderes Highlight zum Schluss war ein Treffen mit dem Bundesvorsitzenden des Deutschen Feuerwehrverbandes Hartmut Ziebs, der sich persönlich bei den Wachtberger Kameraden für die Teilnahme erkenntlich zeigte. Mit diesen Eindrücken ging es zurück nach Wachtberg - bereit für die nächste Wettkampf-Herausforderung. Mehr über die Freiwillige Feuerwehr Wachtberg gibt es im Internet unter www.feuerwehr-wachtberg.de oder auf Facebook unter www.facebook.com/ffwachtberg.

Bronze für die Wachtberger Wehr

Bronze für die Wachtberger Wehr

Bronze für die Wachtberger Wehr

Bronze für die Wachtberger Wehr

In 53,96 Sekunden absolvierten die Kameraden von der Feuerwehr Wachtberg ihre Übung.

In 53,96 Sekunden absolvierten die Kameraden von der Feuerwehr Wachtberg ihre Übung.

Die Teilnehmer waren hoch motiviert und heiß auf den Wettkampf. Fotos: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Dauerauftrag
Dauerauftrag 2026
Holz Loth-Entsorgung
Dauerauftrag 2026
Stellenanzeige Lader
Stellenanzeige Berufskraftfahrer
Feuerwehrfest in Leimersdorf, 13. – 14.06.26
Empfohlene Artikel
Foto: privat
8

Na, schon gesehen? Um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen, wurden vor Kurzem am Johannisplatz, kurz vor der Unterführung, rot-gelbe Kunststoffbaken angebracht. Während Befürworter eine deutliche Verbesserung des Schutzes loben, gibt es auch kritische Stimmen.

Weiterlesen

Blick in die Niederhutstraße.  Foto: ROB
42

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Im letzten Bauabschnitt der Wiederherstellung der Niederhutstraße in Ahrweiler bis zur Abzweigung in die Ahrhutstraße auf dem Marktplatz sind inzwischen die Arbeiten vorläufig abgeschlossen. Zuletzt wurde eine barrierefreie Asphaltdecke aufgebracht. Mit diesem Schritt sind die Straßenbauarbeiten in der Niederhut im Auftrag der Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft (AuEG) nun...

Weiterlesen

Weitere Artikel
Der Evakuierungsbereich in der Ortsgemeinde Dernau anlässlich eines Kampfmittelfundes bei planmäßigen Sondierungsarbeiten im Zuge der Wiederherstellungsmaßnahmen an der Ahr. (Grafik: VG Altenahr)
507

Pünktlich ab 9 Uhr beginnen die Einsatzkräfte von Ordnungsamt, Polizei und Feuerwehr mit einer flächendeckenden Kontrolle des Evakuierungsgebietes

Bombenfund in Dernau: Evakuierung am Freitag

Dernau. In Dernau wurde bei planmäßigen Sondierungsarbeiten im Zuge der Wiederherstellungsmaßnahmen an der Ahr eine 250 kg schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Der Fundort, auf der rechten Uferseite in der Nähe des Ahrwegs 19, wurde von Experten des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz begutachtet. Es wurde entschieden, die Bombe am Freitag, den 12. Juni 2026, zu entschärfen....

Weiterlesen

Unfall auf der A61.
2026

Aufwendige Bergungsarbeiten in Bad Neuenahr-Ahrweiler

11.06.: Unfall auf der A61: LKW kippt von der Fahrbahn

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Am Donnerstag, den 11. Juni 2026, ereignete sich gegen 5:00 Uhr morgens auf der Autobahn 61 in der Nähe von Bad Neuenahr-Ahrweiler ein Unfall mit einem Lastwagen. Der LKW fuhr von der Fahrbahn ab und stürzte um, was eine aufwendige Bergung zur Folge hatte. In der Folge kam es zu stundenlangen Verkehrsbehinderungen.

Weiterlesen