Premiere des Wirfuser Backesfestes
Brot, Spießbraten und Streuselkuchen
Wirfus. Kaum zu glauben was in dem kleinen Eifeldorf am Wochenende sprichwörtlich „gebacken“ war. Diese Aussage traf sowohl auf die Qualität der Produkte wie auf das Besucherinteresse zu. Anlässlich ihres ersten Backesfestes hatte die Ortsgemeinde auf den trefflich eingerichteten Festplatz vor dem örtlichen Bürgerhaus eingeladen, wo man kürzlich die Aufbauarbeiten für den neuen Backes abgeschlossen hatte. Der musste sich bei seiner offiziellen Feuertaufe dann erstmals bewähren. Eine Aufgabe, die er ebenso meisterte wie die beiden Hobbybäcker Josef Osterdaum und Matthias Laubenthal, die ihn mit diversen vorbereiteten Leckereien bestückten. Eventbäcker Alfred Haupt (Firma Lohner) hatte sich der beiden „Neubäcker“ im Vorfeld angenommen und mit ihnen einen sogenannten Probelauf am Backofen vorgenommen. Mit berechtigtem Stolz konnten sie so unter den Augen erwartungsfreudiger Gäste dem Höllenschlund auch die erste Gaumenfreude entlocken. Die entpuppte sich bereits in der ersten Runde als knuspriges „Werweser Bruut“, das gleich mit seiner Entnahme einen wunderbaren Duft verbreitete. Im Rahmen eines Wortgottesdienstes empfing der neue Backes dann am Sonntagmorgen auch seinen christlichen Segen, zu dem unter anderem eine ganze Riege prominenter Gäste ihre Aufwartung machten. In diesem Zusammenhang konnte Ortsbürgermeister Herbert Thönnes unter anderem VG-Bürgermeister Wolfgang Lambertz mit Gattin und auch seinen Vorgänger Helmut Probst mit Gattin willkommen heißen.
Die ließen sich im Anschluss ebenso wie alle anderen Gäste saftigen Spießbraten aus dem gemauerten Backofen schmecken. Kaum war dieser entnommen, heizten ihn die Hobbybäcker Josef und Matthias schon wieder für die sich anschließende Brotsequenz ein. Die gingen danach weg wie warme Semmel und zunächst mussten einige Brotfreunde in der langen Warteschlange auf die nächste Backrunde setzen, da sie beim ersten Mal noch leer ausgegangen waren. Das war aber kein Problem, denn nur eine halbe Stunde später zauberten die neuen Bäcker zahlreiche Bleche mit Kirsch- Apfel- und Pfirsichstreuselkuchen aus dem Rohr, die warm serviert wurden, köstlich schmeckten und die zahlreichen Festgäste begeisterten. Beim letzten Backvorgang am späten Nachmittag gab es dann noch einmal eine Ladung Bauernbrot, das nicht lange auf seine Käufer warten musste. Ein durchweg gelungenes Fest, für das laut Oberbürgermeister Herbert Thönnes ab dem nächsten Jahr abwechselnd ein Ortsverein die Patenschaft per Ausrichtung übernehmen soll. „Auf jeden Fall brauchen wir im nächsten Jahr mehr Brot“, meinte er abschließend augenzwinkernd. TE
Bei der Premiere des Wirfuser Backesfestes durften neben den Hobbybäckern Matthias und Josef auch OB Herbert Thönnes und BM Wolfgang Lambertz mit Hand anlegen.
