Allgemeine Berichte | 07.05.2019

Ewige Profess bei den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz

Bruder Johannes Maria Krüger legt sein Gelübde ab

Generalsuperior Br. John Francis Tyrrell (li.) bei der Abnahme des Gelübdes von Br. Johannes Maria (re.). Fotos: privat

Hausen/Wied. Mit einem Pontifikalamt legte Bruder Johannes Maria Krüger FFSC in der Mutterhauskirche der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz in Hausen an der Wied die Ewige Profess ab. Seit 2011 gehört der 56-jährige, der in Rüdesheim am Rhein groß geworden ist, der Ordensgemeinschaft an. Seine Einkleidung fand am 30. April 2012 in der Kreuzkapelle in Hausen/Wied statt und im Jahr 2014 folgte die Erste Profess. Die Erste Profess, das Ablegen der Ordensgelübde der Armut, der ehelosen Keuschheit und des Gehorsams auf zwei Jahre, stellt den Beginn des Juniorats dar. Dieser ersten zeitlichen Bindung folgt die Zweite Profess, die eine Bindung für drei Jahre ist. Während dieser insgesamt fünf Jahre erfährt der Ordensbruder eine kontinuierliche religiöse Begleitung. Das Ende des Juniorats bildet die Ewige Profess, das Ablegen der Ordensgelübde auf Lebenszeit. Diesen Schritt hat Bruder Johannes Maria im Beisein seiner Mitbrüder nun vollzogen. Hauptzelebrant war der emeritierte Hamburger Weihbischof Dr. Hans-Jochen Jaschke. Bruder Johannes Maria kam über Stationen in der Krankenpflege und im sozialen Bereich sowie über seine Arbeit als pädagogischer Schulhausmeister zu den Franziskanerbrüdern. Seine gesamte berufliche Laufbahn war sozial-caritativ geprägt, wovon er die meiste Zeit davon in Hamburg verbracht hat. Auch in der Ordensgemeinschaft führt er diesen Weg konsequent fort. Derzeit arbeitet er im Puricelli Stift in Rheinböllen, einer Einrichtung der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, die sich um Senioren und psychisch kranke Menschen kümmert. Dort ist er als Seelsorger und in der sozialen Betreuung für die Bewohnerinnen und Bewohner aktiv. Darüber hinaus liegt ihm auch die Ökumene sehr am Herzen. „Mir ist es wichtig, dass wir nicht nur als Ordenschristen, sondern als Kirche insgesamt Flagge zeigen und für Werte wie Mitmenschlichkeit, gegenseitigen Respekt und das Engagement für die Menschen am Rande unserer Gesellschaft einstehen“, so Bruder Johannes. „Deshalb entscheide ich mich am heutigen Tag bewusst dazu, diese dauerhafte Bindung einzugehen und mich auch weiterhin für diese Ziele zu engagieren.“

Generalsuperior Br. John Francis Tyrrell (li.) bei der Abnahme des Gelübdes von Br. Johannes Maria (re.). Fotos: privat

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