Brustkrebs - Selbsthilfegruppe „Lotus“ startet im Januar
Koblenz. Die Diagnose Krebs ist für neu erkrankte Brustkrebsbetroffene zunächst ein Schock, auf den sie mit Angst und Unsicherheit reagieren. Auch andere Gefühle, wie Wut oder Gereiztheit können auftreten oder sogar Schuldgefühle, weil man die Ursache der Erkrankung im eigenen Verhalten vermutet. Alle diese Gefühle sind normal, es gibt im Umgang mit der eigenen Krebserkrankung kein „Richtig“ oder „Falsch“. Vor allem in der ersten Zeit verändert die Krankheit vieles und bestimmt den privaten, aber auch den beruflich Alltag: Manches muss man als Betroffene deshalb auch neu organisieren. In dieser Situation bietet die Selbsthilfegruppe Lotus betroffenen Frauen Unterstützung.
Neben dem Austausch zwischen den Betroffenen holen sie sich bei den Treffen auch Informationen und Hilfe von ExpertInnen.
Man gibt sich gegenseitig Kraft, die neue Lebenssituation in die Hand zu nehmen und sich über Hilfen zur Selbsthilfe auszutauschen. Diese Selbsthilfegruppe ist für diejenigen gedacht, die in letzter Zeit an Brustkrebs erkrankt sind und Kontakt zu Gleichgesinnten suchen. Neben dem persönlichen Austausch sorgt man für Hilfestellungen und Informationen zu medizinischen, sozialen und psychoonkologischen Themen, die einen betreffen. Der Besuch ist kostenlos und vertraulich.
Das Gründungstreffen findet am 16. Januar um 17.30 Uhr statt. Treffpunkt ist die DRK-Begegnungsstätte, An der Liebfrauenkirche 20, 56058 Koblenz. Danach finden die Treffen jeden dritten Montag im Monat statt.
Weitere Information bei der Ansprechpartnerin Monika Fischbach unter Tel. (01 74) 67 93 570, im Internet unter www.lotus-brustkrebs.de oder bei der Selbsthilfekontaktstelle WeKISS, Tel. (0 26 63) 25 40 bzw. info@wekiss.de.
Selbsthilfegruppe „Lotus“
