Musikalischer Büchertalk mit den WDR-Sprechern Regina Münch und Martin Groß

„BücherStimmen“ erstmals im Vinzenz-Pallotti-Kolleg

Rheinbach liest lädt am 2. Mai in die Aula ein

„BücherStimmen“
erstmals im Vinzenz-Pallotti-Kolleg

Die WDR-Sprecher Martin Groß und Regina Münch gehören zum Stammpersonal der BücherStimmen.Foto: privat

24.04.2019 - 22:00

Rheinbach. Der musikalische Büchertalk „BücherStimmen“ mit den WDR-Sprechern Regina Münch und Martin Groß am 2. Mai ab 19.30 Uhr gehört zu den Höhepunkten des Literaturjahres in der Voreifel. In diesem Jahr ist die ehemalige Aula des Vinzenz-Pallotti-Kollegs Austragungsort. Hier ist im Moment noch VPK: „Viel Platz für Kultur“.

Einmal im Jahr begeben sich vier Bücherfreunde mit ihrem aktuellen Lieblingsbuch auf das rote Sofa zu den Moderatoren Christel Engeland und Gerd Engel. „Wir haben auch in diesem Jahr wieder eine Riege interessanter Menschen und Bücher beisammen“, verspricht Buchhändlerin Christel Engeland. Der Clou: Die ausgewählte Textstelle zu jedem Buch wird von den beiden Rheinbacher WDR-Sprechern Regina Münch und Martin Groß vorgelesen. Das verspricht höchsten Genuss.

Ebenso hochkarätig ist wieder der diesjährige Musiker. Da im VPK ein wunderbarer Flügel stehe, habe man sich wieder den Pianisten Jens Kratzenberg geleistet, erklärt Rheinbach-liest-Vize Gerd Engel. Der Sohn des Leiters der Musikschule Voreifel ist ein echtes Eigengewächs, arbeitet nach seinem Hochschulstudium mittlerweile als Musiker und Musikpädagoge im Raum Düren. Versiert im Bereich Klassik hat Kratzenberg auch große Freude an Pop, Swing und Volksliedimprovisation gefunden.


Lesung, Gespräch und Musik


Das unterhaltsame Zusammenspiel von Lesung, Gespräch und Musik ist vom WDR-Literaturmarathon inspiriert. „Bei uns in Rheinbach ist der Talk-Anteil ein wenig höher. Wir sind einfach auch neugierig auf die Menschen, die bei uns zu Gast sind“, meint Engeland. Die zweieinhalb Stunden vergingen immer wie im Flug.

In diesem Jahr nehmen auf dem Sofa Platz: Dr. Barbara Hausmanns (Leiterin der VHS/Musikschule Voreifel), Luzia Fecke (Inhaberin einer Konzertagentur aus Rheinbach), Michael Mombaur (Stellvertretender Schulleiter am St. Michael-Gymnasium Bad Münstereifel) und Thomas Spitz (Landstürmer und Tausendsassa).


Ensemble ist unersetzlich


Den BücherStimmen von Rheinbach liest und dem Rheinbacher Kulturamt, die seit Jahren im Glasmuseum beheimatet sind, probeweise ein Auswärtsspiel zu verschaffen, liegt am drohenden Abriss des VPK-Areals. Für Kulturschaffende, Chöre, Orchester und die Schulen sei das Ensemble aus mittelgroßem Veranstaltungsraum und großer Kirche mit Top-Akustik unersetzlich, meint Engel. Wie sehr, solle auch am 2. Mai bei den BücherStimmen gezeigt werden.

Die bewährten Partner sind alle mit an Bord: Harald Scherer von 4events kümmert sich um perfektes Licht und Ton in Clubatmosphäre, die Firmen Optik Schulz und das Waldhotel unterstützen die BücherStimmen wieder finanziell, ebenso wie die Buchhandlung Kayser, die sozusagen in „Naturalien“ hilft, wenn es um die Leseexemplare geht. Weitere Kooperationspartner sind die Musikschule Voreifel, die Öffentliche Bücherei St. Martin und nicht zuletzt der „Freundeskreis Pallottistraße 1“.

Auf Wunsch der gastgebenden Pallottiner wird kein Eintritt genommen. Zur Deckung der Kosten steht am Eingang ein Hut. Die Literaturfans wüssten dann schon, was sie zu tun hätten, sind sich die Veranstalter sicher. Weitere Infos unter rheinbach-liest.de.

Pressemitteilung

Rheinbach liest e.V.

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juergen mueller:
Warum immer so kompliziert - 30 Grad Differenz - wen interessiert`s. Steingärten sind optisch monoton und ökologisch = 0. Die NACHTEILE - Teuer in Anschaffung und Pflege, Insekten,Vögel u.andere Gartentiere finden weder Nahrung noch Lebensraum, Schnell unansehnlich durch Algen und Pflanzenaufwuchs, Regelmäßiges Reinigen nötig - Einsatz von Laubbläsern, Hochdruckreiniger kostet Energie und schädigt Kleinlebewesen, Einsatz von Pestiziden tötet Lebewesen, Schotter heizt sich im Sommer auf, Feinstaub wird nicht gefiltert, Staubbelastung steigt, Lärm wird verstärkt, Boden wird verdichtet u.zerstört, später aufwendige Renaturierung nötig, Wasser kann gar nicht oder nur schwer versickern. Das muss reichen, um dagegen zu sein, oder?
juergen mueller:
Was für Träumereien - ein Neubau, etwas was der ein oder andere in diesem Leben eh nicht mehr erleben wird, Hauptsache,darüber geredet - wie lange schon?. Und die Frage ist - WOFÜR? Vor Jahrzehnten ABENDSPORTFEST ... ade FUSSBALL ... ade Also - WOFÜR eine neue Tribüne, Herr NAUMANN?
juergen mueller:
Seit wann setzen vor allem CDU und SPD auf Transparenz?Dieses Wort gibt es nicht in deren Wortschatz.Die leben ihre undurchsichtige Politik nach wie vor nach dem Motto aus:"Bürger*innen dürfen zwar alles essen, aber nicht alles wissen".Politik lässt sich nicht in die Karten schauen.Da wird vertuscht,getäuscht,gelogen und verarscht und das auf einem sprachlichen und gestikreichen absolut unterem Niveau - man schaue sich auf FACEBOOK den Senf der SPD-Fraktion einmal näher an.Ein Herr Biebricher/CDU zerreißt sich das Maul immer nur dann,wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - inhaltlos,verständnislos,absolut desorientiert,uninformiert,selbstgefällig,von seiner eigenen unwichtigen Wichtigkeit überzeugt,das Bild eines Möchtegern-Politikers,der seine Abwahl als Landtagsabgeordneter immer noch nicht verkraftet hat,weil ihm vom Wähler aufgezeigt wurde,dass es dafür dann doch nicht reicht - die SPD mit eingeschlossen. BÜRGERBETEILIGUNG - BÜRGERNÄHE = eine verlogene POLITIK.
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