Vortrag beim Freundschaftskreis
Bücherverbrennung in der Nazizeit
Andernach. Bereits am 10. Mai 1933 zeigte das noch „frische NS-Regime“ seine böse Fratze. In einer straff durchorganisierten Aktion in Studentenkreisen wurden zahlreiche Bücher von Autorinnen und Autoren verbrannt, unter Beteiligung von Öffentlichkeit. Es handelte sich vor allem um Bücher von Schriftstellern, deren Werk als undeutsch erklärt wurden.
Der Vortrag des Bibliotheksleiters Frank Merken am Montag, 5. Mai, um 19 Uhr im Großen Saal des Historischen Rathauses richtet sein Augenmerk auf die jüdischen Autorinnen und Autoren.
Der Freundschaftskreis Dimona-Andernach und die Stadtbücherei heißen alle Interessenten herzlich willkommen.
Die Bücherverbrennung sollte erst der Anfang sein. Heinrich Heine sollte mit seinem Spruch „Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen“ (1823) leider mehr als Recht behalten.
