Allgemeine Berichte | 16.05.2018

Vorlesetag in der Hans-Dietrich-Genscher-Schule in Wachtberg

Bücherwürmer bedanken sich

Vorlesetag in der Hans-Dietrich-Genscher-Schule mit Vorlesepatin Maria Kell.privat

Wachtberg. Anlässlich des Wachtberger Vorlesetages fanden zahlreiche Gäste den Weg in die Hans-Dietrich-Genscher-Schule. Den Vorlesepaten gelang es, die jungen Zuhörer mit ihren Lieblingsbüchern zu fesseln. Vorgetragen wurde beispielsweise aus „Ronja Räubertochter“, „Momo“ oder „Allein über den Ozean“.

Dr. Jürgen von Düsterlho, der lange Jahre als Arzt im Waldkrankenhaus tätig war, las aus dem letztgenannten Werk von Dr. Lindemann, einem ehemaligen Patienten, vor, das die Geschichte seiner Atlantiküberquerung mit einem Faltboot in den 60er Jahren beschreibt. Fesselnd war der Kampf mit den Naturgewalten und sich selbst.

Die Vorlesepatin Beate Fuhrmann wählte „Momo“ aus. Zu Beginn spielten die Schülerinnen und Schüler eine kurze Szene, die mit den folgenden Worten enden musste: „Ich habe keine Zeit.“ Es wurde deutlich, wie oft die Schülerinnen und Schüler diesen Satz schon in ihrem Leben von verschiedenen Personen gehört hatten.

Nach einer kurzen Einführung in das Buch und der Vorstellung der Hauptfiguren, wurden während einer spannenden Lesung interessante Fragen aufgeworfen, die auch nachdenklich stimmten: „Wie viel Zeit ver(sch)wendet man täglich für das gemeinsame Essen?“ Hierbei gingen die Aussagen ebenso auseinander wie bei der Frage, ob man Zeit denn nun wirklich sparen könne.

Maria Kell und Ilse Fuß wählten den Klassiker „Ronja Räubertochter“ und fanden Anklang, den die Schülerinnen und Schüler mit selbstgemalten Szenen aus dem Buch honorierten, die in der Schülerbücherei aufgehängt werden.

Die Organisatoren bedanken sich für das Engagement aller Vorlesepaten, die mit viel Herzblut ihre Lieblingswerke vorgestellt haben.

Vorlesetag in der Hans-Dietrich-Genscher-Schule mit Vorlesepatin Maria Kell.Foto: privat

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