Ökumenische Hospizgruppe Rheinbach, Meckenheim und Swisttal
Bürgermeister Stefan Raetz brachte beim Besuch 200 Euro mit
Rheinbach. Die Ökumenische Hospizgruppe Rheinbach, Meckenheim und Swisttal leistet seit 2002 ohne großes Aufsehen, aber mit Intensität und Herzblut einen wertvollen Beitrag für schwer erkrankte und sterbende Menschen und deren Angehörige. Besonders in der Weihnachtszeit, mit ihren zahlreichen Feiertagen sowie besinnlichen und stillen Stunden, wird allen die Bedeutung dieser Arbeit bewusst, die ein „Leben bis zuletzt“ ermöglichen soll.
Um einen kleinen Beitrag zu leisten, wird Stefan Raetz auch in diesem Jahr auf den Druck und Versand von Karten zum Weihnachtsfest verzichten und hat aus Anlass eines Besuchs der Hospizgruppe 200 Euro gespendet. In vorweihnachtlicher Atmosphäre kam es zu einem regen Gedankenaustausch, bei dem Bürgermeister Raetz und die für das Fachgebiet Soziales zuständige Fachbereichsleiterin Susanne Pauk viele Einblicke in die Arbeit des Vorstands, der Koordinatorinnen und rund 60 ehrenamtlich Tätigen gewinnen konnten.
So erhalten die Sterbe- und Trauerbegleitenden zunächst im Rahmen von Schulungen und Workshops die Gelegenheit, sich diesem schwierigen Thema zu nähern, ehe sie mit ihrer Arbeit beginnen.
Zu den Aufgaben zählen neben regelmäßige Besuchen und der Zeit zum Sprechen, Zuhören und Schweigen auch kleine Handreichungen, die Unterstützung von Angehörigen, Hilfe bei Erledigung wichtiger Angelegenheiten und Begleitung und Hilfe in der Trauer.
Fester Bestandteil des Angebots der Ökumenischen Hospizgruppe sind die regelmäßig stattfindenden Gesprächscafés in Rheinbach und Meckenheim. Hier können sich Trauernde unter dem Beistand von Trauerbegleiterinnen in angenehmer Atmosphäre austauschen. Ein weiteres Angebot ist der ökumenische Gedenkgottesdienst, der die Möglichkeit bietet, der Verstorbenen zu gedenken.
Zunehmend gehen bei der Hospizgruppe Anfragen von oder für alleinstehende Seniorinnen und Senioren ein, die nicht der Sterbe- oder Trauerbegleitung, sondern schlicht sozialer Kontakte und der Unterstützung im Lebensalltag bedürfen. Hierfür kann die Hospizgruppe nicht einstehen. Hier besteht Handlungsbedarf in der Kernstadt, aber auch in den Rheinbacher Ortsteilen.
Als Bitte gab die Hospizgruppe dem Bürgermeister den Wunsch nach einem Besprechungsraum mit störungsfreien Rahmenbedingungen mit auf den Weg.
Pressemitteilung
der Stadt Rheinbach
