Spendensammlung für Kriegsgräberfürsorge
Bürgermeister und Standortältester der Bundeswehr sammelten
Der damals noch amtierende Bürgermeister Stefan Raetz und Brigadegeneral Ralf Hoffmann baten um eine Spende für den VdK
Rheinbach. Auch in diesem Jahr wurde in vielen Gemeinden unseres Landes eine Haussammlung für die Kriegsgräberfürsorge durchgeführt. Am vergangenen Samstag startete der VdK mit einem Stand an der Ecke Weiherstraße, Hauptstraße eine weitere Sammelaktion in der Innenstadt. Mit dabei der Kommandeur und Standortältester der Rheinbacher Kaserne, Brigadegeneral Ralf Hoffmann und der zu diesem Zeitpunkt amtierende Bürgermeister der Stadt Rheinbach Stefan Raetz, die die Geschäftsleute und Passanten auf der Hauptstraße um eine Spende baten. Zur Verstärkung hatte General Hoffmann Soldaten der Rheinbacher Kaserne mitgebracht. Die Haussammlungen in Rheinbach mussten wegen der Corona Pandemie abgesagt werden. Dies betraf auch die Schützenbruderschaft Oberdrees, die seit Jahren bei den Haussammlungen dabei waren und die Bundeswehr, die vom Verteidigungsministerium angewiesen wurden an den Haussammlungen nicht teilzunehmen. Die Sammler der Oberdreeser Schützenbruderschaft gehören zu den Risikogruppen und machten deshalb dieses Jahr eine Pause. Für Stefan Raetz war dies einer seiner letzten Amtshandlungen als Bürgermeister der Stadt Rheinbach. Ab Mitternacht des gleichen Tages endete seine offizielle Amtszeit. Sein Nachfolger im Amt, Ludger Banken, hatte seine Beteiligung an der Sammelaktion angekündigt, war aber durch einen dringenden persönlichen Termin verhindert. Er wurde am 2. November, bei der konstituierenden Sitzung des Rheinbacher Stadtrates in sein Amt eingeführt. „In der heutigen Zeit ist es sehr wichtig die Erinnerung an die Grausamkeit der Kriege wach zu halten. Es gilt über den Gräbern der Gefallenen beider Weltkrieg ein Zeichen zu setzten für Frieden und Freiheit in der Welt. Die Zeitzeugen der beiden Kriege sterben aus. Diese Erinnerung wach zu halten, dazu trägt der VDK bei“ erklärten Bürgermeister Stefan Raetz und Brigadedeneral Ralf Hoffmann. EICH
