Mit über einer Million Euro die Menschen im armen Kongo vielfältig unterstützt
Bundesverdienstkreuz für Monika Müller-Chorus
Vor 25 Jahren hat die Niederbachemerin den Verein ,,Kenge-Hilfe - Hilfe für die Diözese Kenge in der Demokratische Republik Kongo“ gegründet
Wachtberg-Berkum. „Mit Herzblut und Nächstenliebe haben Sie sich in den Dienst der Sache gestellt, dabei Solidarität gezeigt und viel dazu beigetragen, die Armut in Afrika zu bekämpfen.“ Mit diesen Worten machte Vizelandrätin Notburga Kunert klar, warum Monika Müller-Chorus aus Niederbachem den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verdient hat.
Für ihr langjähriges Engagement im humanitären Bereich hatte ihr Bundespräsident Joachim Gauck die Verdienstmedaille verliehen, die Ordensinsignien erhielt sie dann im Berkumer Rathaus aus den Händen der stellvertretenden Landrätin. Bürgermeisterin Renate Offergeld ihrerseits war stolz darauf, eine solch engagierte Bürgerin in ihrer Gemeinde zu haben und hofft auf möglichst zahlreiche Nachahmer.
Auf die große Not in Afrika aufmerksam geworden
Vor 25 Jahren hatte Monika Müller-Chorus mit Gleichgesinnten den Verein ,,Kenge-Hilfe - Hilfe für die Diözese Kenge in der Demokratische Republik Kongo“ gegründet. Von Beginn an übernahm sie das Amt der Vorsitzenden und blieb es auch bis zur Auflösung des Vereins im Mai 2015. Damals wohnte sie mit ihrem Mann in Rom und wurde durch den persönlichen Kontakt zu einem afrikanischen Priester aus der Provinz Kenge in der damaligen Repubik Zaire, die sich mittlerweile zur Demokratische Republik Kongo entwickelt hat, auf die dort herrschende große Not aufmerksam.
„Oberstes Ziel des Vereins war es von Anfang an, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Monika Müller-Chorus gelang es immer wieder, Geld- und Sachspenden einzuwerben, um dieses Ziel zu erreichen.“ So konnten dank der Kenge-Hilfe unter anderem der Bau einer Schule sowie eine Gesundheitsstation in Kitenga gefördert werden. Zur Bekämpfung akuter Hungersnot wurden einfache Ackergeräte und Saatgut beschafft sowie der Bau von Fischteichen finanziert. „Insgesamt ist es Ihnen und ihren Mitstreitern im Laufe der Jahre gelungen, rund eine Million Euro an Hilfsgeldern zu akquirieren“, zeigte sich Kunert beeindruckt.
Trotz Krisen und Kriegen immer aktiv
Trotz Krisen und Kriegen habe Müller-Chorus die Hilfsgelder immer in das Land transferieren können, was allerdings mit großen Mühen und endlosem Schriftverkehr verbunden gewesen sei. Zudem habe die frischgebackene Ordensträgerin zusammen mit ihrem Ehemann Gerhard sämtliche anfallenden Verwaltungsaufwendungen für die Arbeit des Vereins privat getragen. Auch von Rückschlägen habe sie sich nie entmutigen lassen und stets an der Sache festgehalten.
„Die große Not, der die Menschen in Afrika oder anderen Ländern ausgesetzt sind, macht uns betroffen. Doch mit Betroffenheit ist diesen Menschen nicht geholfen. Um ihre Not zu lindern sind Menschen gefragt wie Sie“, so die Vizelandrätin weiter. Als Mensch mit Tatkraft und Einsatzwillen unterstützte sie die hilfsbedürftigen Menschen nach besten Kräften, um ihnen ein menschenwürdiges Leben und eine bessere Zukunft zu ermöglichen. „Damit füllen Sie den Begriff der humanitären Hilfe auf beeindruckende Weise mit Leben.“
Stellvertretend für Freunde und Spender
In ihren Dankesworten machte Monika Müller-Chorus klar, dass sie die Auszeichnung stellvertretend für alle treuen Freunde und großzügigen Spender in den vergangenen Jahrzehnten entgegennehme, „denn einer allein kann das gar nicht leisten.“ Besonders ihr Mann Gerhard habe einen großen Anteil am Erfolg.
Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ist die einzige und damit höchste allgemeine Verdienstauszeichnung der BRD. Er wurde als Instrument des Dankes für herausragendes Engagement zum Wohle der Allgemeinheit 1951 von Theodor Heuss gestiftet und wird seitdem durch den Bundespräsidenten selbst verliehen – bis heute rund 248.400 Mal.
JOST
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